BGH · IX ZB 471/68 vom 08.10.1970

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Leitsatz / Zusammenfassung

Pie Auffassung de® Berufungegsriehtet die Vcraueeeteunge» einer Anfechtung nach Art* XIX Mr. 5 und IV !fr» 2 in Verbindung mit ixt. Per berechtigte kann eines Vergleich nach Art* III Sr* 3 bS^schluBG anfechten, wenn »ich au» einer OegenüheretelXuag der früheren und der auf Grund der Änderungen in Art. X B.iG~ BchluM heetehesiden Rechtslage ergibt, dad ihm ein weiterge-header Anspruch als bi »her soateht (BOH ä*w 1970, 139 Hr. 50). Wenn eohon nach bisherigem Eecht Anspruch auf den Zuschlag bestand, dann hat eich durch dae BSG-BchluBG die Rechtslage nicht geändert. Bine Anfechtung de» Vergleiche nach Art« XXX Mr* 5 MG-BohluBö mit dem Mel, eine höhere Kapitalentseh&digung feetemaetaen, scheidet daher au». Auch die irwägungen, mit denen der Berufungariahter ein Recht cur Anfechtung nach Art* XT Mr. 2 BIG-SchluSO verneint hat, enthalten keinen RechtsveratoB. Die Anwendung der Vor-sohrlft aetst voraus, d*2 die Vergletebsregelung auf einer Jsststelluag in Ausland eraielter limkümfte beruht, die den Grundsätzen de» Bundesgerichtshofes Uber die Bewertung der Imufkraft widerspricht*(Art. IT Mr* 1 Ahe. lb BSG-iohluGG)*

Schlagwörter

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Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF 474/68 BESCHLUSS in dar F^taohMlgtt&gaaaeii© Charlotte Tvlae Hartha H itraße gefe. L - PrQKeSBevöllöäohtifcteri Clägarim «ad Baaohwardaführarin# &*öhtaaaw&lt Br* Laad B a * X 1 » • Tartrataa duroB dm Saaator ftb* Inseraa, Berlin 51» PaBrballiaar Plats 2» B#kXagt«& u&d Beaehwerdagagnar Per XX« Sivileeaat dm» tendeegerichtahofs hat unter Hit-Wirkung dm» ;>enat®präeid#ntac Mai und der Bundeeriofiter von der Mühlen» Zorn, Henkel und Fuch® in der Sitmmg rom 8. Oktober 1970 beschlossens Pie Beschwerde der Klägerin gegen dim Hieht*u** leasung der Herietc» Im Urteil dee 19« £ivi.lse~ nat® dm Ksuncergerichte in Berlin vom 6« Mai 1968 wird eurUokgewlesen. tee BeechwerdeTerfahre© let gebtihren~ %m& auelagturret; die außergerichtlichen Koeten trägt die £lä~ perils« LJLiL&JLa Pie geeeteliohen Verauesetaimgea für eine äulaeeung der Hevieioit {§ 219 Ab«* 2 BM) liegen nicht rer« Pie Klägerin beanepruchi el® Alleinerbin ihre® 1967 reretoxv benen Mimmmm Pr« Werner MflHHl eine KapltalentseUädiguag für den Berufeochaden» den dieser au« raesleohen Oründen durch Verdrängung au® »einer Gütigkeit al» »©gestellter Aesistensaret ln erlitten batte« Me Bntechädigungebebörde genährte dem Krblaeeer dureh Vergleich vom 6« Januar 1960 aur Abgeltung dee Berufsschäden» 22 «000 PM iUpitaleateoiiäüigu&g• hach Verkündung dee BBO-SchluB-geeetsee hat dieser dm Vergleich asgefochten« Gegenstand dee anhängigen Verfahren® ist ei© wextergehender Anspruch auf Ea~ pitalentechlidigung. Pie Auffassung de® Berufungegsriehtet die Vcraueeeteunge» einer Anfechtung nach Art* XIX Mr. 5 und IV !fr» 2 in Verbindung mit ixt. IT Mr* 1 Ah»* SiG-öchluBG »»Im nicht gegeben, ist &m Raohisgrüiiden nicht su beanstande». Per berechtigte kann eines Vergleich nach Art* III Sr* 3 bS^schluBG anfechten, wenn »ich au» einer OegenüheretelXuag der früheren und der auf Grund der Änderungen in Art. X B.iG~ BchluM heetehesiden Rechtslage ergibt, dad ihm ein weiterge-header Anspruch als bi »her soateht (BOH ä*w 1970, 139 Hr. 50). Lm. Streitfall icSimte nur die Änderung de» $ 92 Abs* 2 BBÖ durch Art* X Ar* >ha ^A^aoiMuBG rechtlich bedeuteasi »ein* *eder den Berufungeurteil noch den Gericht»- und Behdrden-akten, auf deren Inhalt Bezug genommen iet, lassen eich Umstände entlehnen9 die den Erblasser tob den Vsrserguagssu-eohlag de» § 92 Ah»* t BIG af auaechloBsen. Wenn eohon nach bisherigem Eecht Anspruch auf den Zuschlag bestand, dann hat eich durch dae BSG-BchluBG die Rechtslage nicht geändert. Bine Anfechtung de» Vergleiche nach Art« XXX Mr* 5 MG-BohluBö mit dem Mel, eine höhere Kapitalentseh&digung feetemaetaen, scheidet daher au». Auch die irwägungen, mit denen der Berufungariahter ein Recht cur Anfechtung nach Art* XT Mr. 2 BIG-SchluSO verneint hat, enthalten keinen RechtsveratoB. Die Anwendung der Vor-sohrlft aetst voraus, d*2 die Vergletebsregelung auf einer Jsststelluag in Ausland eraielter limkümfte beruht, die den Grundsätzen de» Bundesgerichtshofes Uber die Bewertung der Imufkraft widerspricht*(Art. IT Mr* 1 Ahe. lb BSG-iohluGG)* Des Berufungsgericht ist auf Grund eingehender Würdigung der ParteiVerhandlungen, die mm Vsrglsichsabschlttä geführt haben, »u der Überzeugung gelang , daS der Vergleich nicht von einer falschen Bewertung der Kaufkraft einer ausländische» Währung »um Machteil de» Srbla«»er» beelmfluit worden ist* Mess Test- fliHts in 4#n ^is ffttriobttrs uad im% i® Heri#lößflir«cht«Eug ui öiit MohsupSfUf«»* Auf di a W» <*«* £#«t*Ut«i Kööht«£r*g*ö komt #* äafcar nioht m» Xi# äeschwtrd# i*t uBb#^i»d#t trad wird #urUoJ^##l#»«iu Mai H«#k#X