BGH · X ZB 12/98 vom 08.10.1998
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Soweit die Akteneinsicht jedermann freisteht, bedarf es nicht der Benennung eines etwaigen Auftraggebers durch den Antragsteller. Patentanwalt Dr. Gahlert hat - ohne Nennung eines Auftraggebers - Akteneinsicht in die Akten des Gebrauchsmusterlöschungsverfahrens und des sich anschließenden Beschwerdeverfahrens begehrt, die sich nach Einlegung einer Rechtsbeschwerde beim beschließenden Senat befinden. Die beiden Verfahrensbeteiligten der Ausgangsverfahren haben dem Antrag mit der Begründung widersprochen, daß eine Angabe darüber fehle, für welchen Auftraggeber Akteneinsicht begehrt werde. Demnach bedarf es für die Gewährung der Akteneinsicht, soweit diese jedermann freisteht, nicht der Nennung eines etwaigen Auftraggebers. Ein nur auf die Nichtnennung eines etwaigen Auftraggebers gestützter Widerspruch gegen die Gewährung der Akteneinsicht kann deshalb nicht zu dem Erfolg führen, soweit er Akten betrifft, in die wie hier die Einsicht frei ist; dies entspricht auch der neueren Senatspraxis (unveröffentlichter Senatsbeschluß vom 25.