BGH · XI ZR 91/02 vom 05.11.2002
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Nobbe und die Richter Dr. Siol, Dr. Bungeroth, Dr. Müller und Dr. Wassermann am 5. Die Rechtsfrage, ob "der Nachweis grob fahrlässigen Verhaltens einer Bank bei Einlösung gefälschter Schecks nur durch Vorlage der Scheckoriginale geführt werden" kann, bedarf - anders als die Beschwerdeführerin meint - hier keiner Klärung. Das Berufungsgericht hat Schadensersatzansprüche der Klägerin nicht deshalb verneint, weil Scheckkopien generell zu dem Nachweis grob fahrlässigen Verhaltens der Bank ungeeignet seien, sondern weil die hier vorliegenden Scheckkopien nicht geeignet seien festzustellen, ob die nicht mehr vorhandenen Originalschecks bei der Beklagten einen Fälschungsverdacht erwecken mußten.