BGH · XI ZR 86/94 vom 22.11.1994
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Schimansky und die Richter Dr. Siol, Dr. Bungeroth, Nobbe und Dr. van Gelder am 22. Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 13. Daß die Klägerin den Zeugen Bleker bei der Einreichung des Orderschecks zu dem Ein- zug zu einem Vollindossament veranlaßt und den gefälschten Scheck ohne eigene finanzielle Aufwendungen erlangt hat, läßt die Inanspruchnahme der Beklagten noch nicht als rechtsmißbräuchlich erscheinen. Diese Einwendung muß die Klägerin gegen sich gelten lassen, wenn sie trotz des Vollindossaments kein Sicherungseigentum, sondern nur die Stellung einer Einziehungsermächtigten erlangt hat (BGHZ 5, 285, 294). Die & Co. KG schuldete der Klägerin nichts, sie haftete auch nicht für die Wechselverbindlichkeiten von Landhandel und eine Verfügung über den Scheckbetrag vor Einlösung war ausgeschlossen, da der Scheck vereinbarungsgemäß nicht "E.v." gutgeschrieben werden sollte. Wenn die Klägerin - wegen ihrer Ansprüche gegen Landhandel Bflm einen Dritten - gleichwohl eine Sicherungsübereignung wünschte, hätte sie dies bei der Scheckhereinnahme deutlich zu dem Ausdruck bringen und besonders vereinbaren müssen. Das ist nicht geschehen; nach den rechtsfehlerfrei getroffenen Feststellungen des Berufungsgerichts, die auch auf der Aussage des Vorstandsmitglieds Joisten der Klägerin beruhen, hat sich die Klägerin von Li