BGH · XI ZR 354/89 vom 07.04.1992
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Schimansky und die Richter Dr. Schramm, Dr. Bungeroth, Nobbe und Dr. van Gelder am 7. Der Kläger beanstandet allerdings zu Recht, daß das Berufungsgericht seine Klage auch und in erster Linie als Vollstreckungsgegenklage gewertet hat. In Wahrheit hat der Kläger sich in allen Instanzen ausschließlich gegen die Vollstreckungsklauseln für Ursula E^|B als Rechtsnachfol-gerin seiner Gläubiger gewandt und damit lediglich eine Klauselgegenklage nach § 768 ZPO erhoben. Auch wenn Christian das Vermögen des Klägers übernommen haben sollte - was das Berufungsgericht offengelassen hat könnte der Kläger daraus nichts gegen die Wirksamkeit der Übertragung der Forderungen von den ursprünglichen Gläubigern auf Chrisitian herleiten, weil sich aus seiner Vereinbarung mit diesem vom 7. Eine Mithaftung des Christian Eibes für die genannten Verbindlichkeiten wegen Beteiligung an den ihnen zugrundeliegenden Handlungen des Klägers hat das Berufungsgericht ohne Rechtsfehler verneint.