Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Nobbe, die Richter Dr. Müller, Dr. Joeres, Dr. Wassermann und die Richterin Mayen am 18. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Stuttgart vom 5. Daß der Bürge eines Wechselakzeptanten ohne Protest haftet, ist durch das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 13. WG Art. 32 Rdn. 1; Bülow, Wechselgesetz, Scheckgesetz, AGB 3. WG Art. 53 Rdn. 1; Hueck/Canaris, Recht der Wertpapiere 12.
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS vom 18. März 2003 in dem Rechtsstreit Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Nobbe, die Richter Dr. Müller, Dr. Joeres, Dr. Wassermann und die Richterin Mayen am 18. März 2003 beschlossen: Der Antrag auf Zulassung der Sprungrevision gegen das Urteil der 31. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Stuttgart vom 5. Juli 2002 wird auf Kosten des Beklagten zurückgewiesen. Der Gegenstandswert für das Antragsverfahren beträgt 76.693,78 €. Gründe: Die vom Beklagten geltend gemachten Zulassungsgründe liegen offensichtlich nicht vor. Daß der Bürge eines Wechselakzeptanten ohne Protest haftet, ist durch das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 13. April 1972 (II ZR 107/70, BGHZ 59, 197, 199) geklärt und entspricht heute der einhelligen Meinung in der Literatur (Baumbach/Hefermehl, Wechselgesetz und Scheckgesetz 22. Aufl. WG Art. 32 Rdn. 1; Bülow, Wechselgesetz, Scheckgesetz, AGB 3. Aufl. WG Art. 53 Rdn. 1; Hueck/Canaris, Recht der Wertpapiere 12. Aufl. S. 146; Zöllner, Wertpa- pierrecht 14. Aufl. S. 120; Stranz, Wechselrecht 14. Aufl. Art. 32 Anm. 2; Jacobi, Wechsel- und Scheckrecht § 88 I). Nobbe Müller Joeres Wassermann Mayen