BGH · XI ZB 2/96 vom 16.04.1996
Originalentscheidung als PDF
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Bank AG, Filiale FMH, FflHHHBPstraße M.vertreten durch den Vorstand, Beklagte und Antragsgegnerin zu 1), Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Schimansky und die Richter Dr. Schramm, Dr. Bungeroth, Nobbe und Dr. van Gelder am 16. Der Streitwert für die Beschwerde wird auf 180.000 DM festgesetzt. Die Entscheidung über den Prozeßkostenhilfantrag des Klägers gehört nicht zu diesen Ausnahmen. Dabei handelt es sich aber um Fälle, in denen die angefoch-tene Entscheidung mit der geltenden Rechtsordnung schlechthin unvereinbar ist, weil sie jeder gesetzlichen Grundlage entbehrt und inhaltlich dem Gesetz fremd ist. Das Oberlandesgericht hat die Gewährung von Prozeßkostenhilfe wegen mangelnder Erfolgsaussicht der von dem Kläger beabsichtigten Berufung abgelehnt und damit eine im Gesetz vorgesehene Entscheidung unter Zugrundelegung der in § 114 ZPO genannten Kriterien getroffen. Die inhaltliche Überprüfung einer solchen, in § 567 Abs.4 ZPO für unanfechtbar erklärten Entscheidung kann mit der Behauptung einer angeblich "greifbaren Gesetzwidrigkeit" nicht erreicht werden.