BGH · XII ZR 29/93 vom 19.05.1993
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Die Revision gegen das Urteil des 3. In einem Rechtsstreit, der Familiensache im Sinne von § 621 Abs. 1 Nr. 5 ZPO ist, findet die Revision gegen das in der Berufungsinstanz erlassene Endurteil nur statt, wenn das Oberlandesgericht sie in seinem Urteil zugelassen hat (§ 621d Abs. 1 ZPO). Da das Revisionsgericht gemäß § 549 Abs. 2 ZPO nicht prüft, ob eine Familiensache vorliegt, ist es daran gebunden, daß das Oberlandesgericht die Sache als Familiensache behandelt hat. Folgerichtig ist das Oberlandesgericht auch davon ausgegangen, daß sein Urteil mangels Zulassung nicht der Revision unterliege. Denn es hat die Nebenentscheidung, daß das Urteil ohne Abwendungsbefugnis vorläufig vollstreckbar ist, mit dem Hinweis auf § 713 ZPO begründet und im übrigen von einer Festsetzung der Beschwer, wie sie bei Vorliegen einer Nichtfamiliensache nach § 546 Abs. 2 Satz 1 ZPO geboten gewesen wäre, abgesehen (vgl, Senatsbeschluß vom 2. dem dort aufgezeigten Gesichtspunkt eine Prüfung, ob der Rechtsstreit Familiensache - hier im Sinne von § 621 Abs.l Nr. 5 ZPO - ist, durch das Revisionsgericht aus.