BGH · XII ZR 262/97 vom 11.02.1998
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Februar 1998 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Blumenrohr und die Richter Dr. Zysk, Dr. Hahne, Sprick und Weber-Monecke beschlossen: Oktober 1990 beantragt worden ist, nicht aber auch die Rechtsfolgen; für letztere sind die besonderen intertemporalen Bestimmungen des EGBGB maßgebend (vgl. § 299 ZGB, wonach ein Grundstück, das ein verheirateter Bürger erwirbt, grundsätzlich gemeinschaftliches Eigentum der Ehegatten wird, ist eine güterrechtliche Rechtsfolgeregelung und unterliegt daher dem Art. 234 § 4 EGBGB (ebenso Staudinger/Rauscher BGB 13. Oktober 1990 der Güterstand der Zugewinngemeinschaft eintrat, wie auch im vorliegenden Fall, konnte in der Folge gemeinschaftliches Eigentum der Ehegatten nach DDR-Recht nicht mehr entstehen (vgl. Ist ein solches nicht entstanden, fehlt auch die Grundlage für eine Begründung hälftigen Bruchteilseigentums gemäß Art. 234 § 4 a EGBGB.