BGH · XII ZR 196/91 vom 21.10.1992
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Oktober 1992 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Blumenrohr und die Richter Dr. Krohn, Dr. Zysk, Nonnenkamp und Dr. Hahne beschlossen: Die außergerichtlichen Kosten der Rechtsmittelverfahren werden gegeneinander aufgehoben. Das Teilurteil und das Berufungsurteil sind durch die Erklärungen der Parteien wirkungslos geworden. Der Senat hat gemäß § 91a Abs. 1 ZPO über die Kosten des Berufungs- und Revisionsverfahrens zu entscheiden; da für die erste Instanz nur eine Teilerledigung vorliegt, wird das Landgericht im weiteren Verfahren über die bei ihm insgesamt entstandenen Kosten umfassend in der Endentscheidung zu befinden haben. Nach dem bisherigen Sachund Streitstand wäre der Beklagte ohne die Erledigung mit seiner Rüge durchgedrungen, daß das Teilurteil des Landgerichts unzulässig war und vom Berufungsgericht nicht hätte bestätigt werden dürfen (§ 301 ZPO). Zum einen bestand die Gefahr widersprechender Entscheidungen im Teilund Schlußurteil, weil die Frage der Wirksamkeit der Kündigung auch für den dem Schlußurteil vorbehaltenen Anspruch auf Herausgabe des Inventars vor-greiflich blieb und hier - etwa infolge Anrufung der Rechtsmittelinstanz - anders als im Teilurteil hätte beurteilt werden können (vgl. Durch den Erlaß des Teilurteils sind somit Gerichtskosten entstanden, die bei richtiger formeller Sach-behandlung nicht entstanden wären. Was die außergerichtlichen Kosten betrifft, ist zu berücksichtigen, daß ohne die Erledigung eine Zurückverweisung an die erste Instanz erfolgt wäre, die auch über die Kosten der Rechtsmittelverfahren je nach dem endgültigen Ausgang des Rechtsstreits entschieden hätte (§ 91 ZPO, vgl.