BGH · XII ZB 35/89 vom 20.02.1991
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn, Dr. Zysk und Nonnenkamp am 20. Die weitere Beschwerde gegen den Beschluß des 18. März 1988 zu Protokoll des Amtsgerichts - Familiengericht - den Ausgleich der vom Ehemann (Antragsteller) erworbenen Versorgungsanrechte beim BeaUBHHHHHHHIB des DMIBBB Bankund Bankiergewerbes (BW) im Wege des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs vereinbart. Durch am gleichen Tage verkündetes Verbundurteil hat es die Ehe der Parteien geschieden und den Versorgungs-ausgleich dahin geregelt, daß es Anwartschaften des Ehemannes in der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von monatlich 634,45 DM auf das Rentenkonto der Ehefrau (Antrags-bei der für übertragen hat. Gegen die Entscheidung über den Versorgungsausgleich hat der BW Beschwerde eingelegt, mit der er beanstandet hat, daß die beim ihm bestehende, bereits unverfallbare Versorgungsanwartschaft des Ehemannes nicht gemäß § 3b VAHRG in den öffentlich-rechtlichen Ausgleich einbezogen worden sei. Die Parteien haben über den Versorgungsausgleich eine - rechtlich mögliche - TeilVereinbarung gemäß § 1587 o BGB geschlossen, die die Versorgungsanrechte des Ehemannes beim BW in den schuldrechtlichen Ausgleich verweist und damit auch eine Einbeziehung in den öffentlich-rechtlichen Ausgleich nach § 3b VAHRG ausschließt (vgl. Nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. Februar 1989 - IVb ZB 210/87 - FamRZ 1989, 602) ist ein privatrechtlich organisierter Träger der betrieblichen Altersversorgung, bei dem ein verlängerter schuldrechtlicher Versorgungsausgleich in Betracht kommt, auch dann nicht am Verfahren über den öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich beteiligt oder beschwerdebefugt, wenn die Parteien durch eine Vereinbarung gemäß § 1587 o BGB einen Ausgleich nach § 3b VAHRG ausschließen, das Gericht diese Vereinbarung genehmigt und demgemäß in seiner Entscheidung nicht prüft, ob ein erweitertes Splitting nach dieser Vorschrift in Betracht käme. Januar 1989 auf (IVb ZB 208/87 - FamRZ 1989, 369), wonach jene Versorgungsträger wegen der Handhabung des § 3b VAHRG allgemein nicht verfahrensbeteiligt und beschwerdebefugt sind. Soweit die weitere Beschwerde gegen diese Rechtsprechung Bedenken erhebt, wird darauf verwiesen, daß der Senat daran nach erneuter Überprüfung und Würdigung dieser Bedenken durch Beschluß vom 4.