BGH · XII ZB 169/88 vom 20.02.1991
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn, Dr. Zysk und Nonnenkamp am 20. Die weitere Beschwerde gegen den Beschluß des 6. Februar 1988 zu Protokoll des Amtsgerichts - Familiengericht - vereinbart, daß der Ausgleich der betrieblichen Altersversorgung dem schuldrechtlichen Versorgungsausgleich Vorbehalten bleibt. Durch am gleichen Tage verkündetes Verbundurteil ist ihre Ehe geschieden und der Versorgungsausgleich dahin geregelt worden, daß Rentenanwartschaften des Der Ausgleich seiner Anwartschaften beim verein des D^HÜHI Bankund Bankiergewerbes (BW) ist - wie es in der Urteilsformel weiter heißt - dem schuldrechtlichen Versorgungsausgleich Vorbehalten worden; in den Gründen heißt es hierzu, daß dieser Ausgleich "antragsgemäß einer Einigung zwischen den Parteien zu überlassen" sei. Gegen die Entscheidung über den Versorgungsausgleich hat der BW Beschwerde eingelegt, mit der er beanstandet hat, daß die bei ihm bestehende, bereits unverfallbare Versorgungsanwartschaft des Ehemannes nicht gemäß § 3b VAHRG in den öffentlich-rechtlichen Ausgleich einbezogen worden sei. Auch dies ist rechtlich möglich, zu demal eine solche Vereinbarung sich im Hinblick auf § 3a Abs.3 Satz 2 VAHRG und allgemeine Grundsätze nicht zu Lasten des Trägers der betrieblichen Altersversorgung auswirkt (vgl. Die erforderliche Genehmigung (§ 1587 o Abs. 2 Satz 3 BGB), die auch im Verbundurteil ausgesprochen werden kann, ist - trotz unscharfer Formulierung - darin zu sehen, daß das Amtsgericht in den Gründen seines Erkenntnisses ausgesprochen hat, der Ausgleich der Anwartschaften beim BW sei der Einigung zwischen den Parteien zu überlassen, und daß es sich entsprechend der Vorschrift des § 53d Satz 1 FGG einer Regelung des Versorgungsausgleichs enthalten hat, soweit die Vereinbarung reicht. Februar 1989 aaO) ist ein privatrechtlich organisierter Träger der betrieblichen Altersversorgung, bei dem ein verlängerter schuldrechtlicher Versorgungsausgleich in Betracht kommt, auch dann nicht am Verfahren über den öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich beteiligt oder beschwerdebefugt, wenn die Parteien durch eine Vereinbarung gemäß § 1587 o BGB einen Ausgleich nach § 3b VAHRG aus-schließen, das Gericht diese Vereinbarung genehmigt und demgemäß in seiner Entscheidung nicht prüft, ob ein erweitertes Splitting nach dieser Vorschrift in Betracht käme. Soweit die weitere Beschwerde gegen diese Rechtssprechung Bedenken erhebt, wird darauf verwiesen, daß der Senat daran nach erneuter Überprüfung und Würdigung dieser Bedenken durch Beschluß vom 4.