BGH · V ZR 86/69
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Rechtsanwalt Br, gegen die Bank für Gemeinwirtschaft Aktiengesellschaft unter der Firma Io Bank für Gemeinwirtschaft Äktiengesellschaft, Niederlassung HgHBBB^ Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung vom 8, Oktober 1969 unter Mitwirkung des Senatspräsidenten Dr. Augustin und der Bundesrichter Dr. Mattern, Hill, Offterdinger und Dr. Grell beschlossen: Zivilsenats des Bundesgerichtshofs zu dem Urteil des Landgerichts Heidelberg vom 24• Juni 1968 mit Berichtigungsbeschluß vom 11. Juli 1968 in Verbindung mit dem Urteil des Obcrlandesgerichts Karlsruhe vom 9« Mai 1969 am 9. Das mit der Revision angefochtene Urteil hat die Berufung gegen das Urteil des Landgerichts zurückgewiesen, durch das die Beklagten verurteilt worden sind, durch den Zweitbeklagten als den gesetzlichen Vertreter der Irstbeklagten und in eigenem Hamen die privatschrift-lichen Abtretungserklärungen über die Abtretung der im Urteil des Landgerichts unter Hr. 1 - 87 aufgeführten Grundpfandrechte anzuerkennen. Die Parteien gehen zutreffend davon aus, daß die Beklagten zur Abgabe einer Willenserklärung verurteilt worden 3ind (§ 894 ZPO)-, Da das Urteil noch keine Hechtskraft erlangt hat, gilt die Erklärung noch nicht als abgegeben. Auch wenn man mit der Klägerin annimmt, daß sie nach § 895 ZPO die Eintragung eines Widerspruchs beantragen kann, benötigt sie dazu eine vollstreckbare Ausfertigung des Urteils nicht, zufolge bedarf es im Pall des § Die Klägerin hat auch nichts dafür vorgebracht, daß entgegen der herrschenden Ansicht ein Grundbuchrichter ihr auf § 895 ZPO gestütztes Eintragungsersuchen mit der Begründung abschlägig beschieden hätte, sie habe nicht die vollstreckbare Ausfertigung des Urteils yorgelegt. Da es für die Erwirkung eines Kostenfestsetzungsbeschlusses einer vollstreckbaren Ausfertigung ebenfalls nicht bedarf, fehlt der Klägerin für die Erteilung der Vollstroekungsklausel somit das Rechtsschutzbedürfnis (vgl.