BGH · V ZR 71/57
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Schlusses mit.Haueschwamm behaftet gewesen sei, d£ß die Beklagten zu 1 und 7 den Schwammbefall, der ihnen'bekannt gewesen sei oder mit dessen Vorhandensein sie zu dem:mindesten gerechnet hätten, dem Kläger auf seine Frage, ob Schwamm im Hause sei, bewußt verschwiegen hätten und daß dieses Verschweigen ursächlich für das Zustandekommen des Kaufvertrags gewesen sei; es bejaht im Hinblick auf die besonderen Umstände des Falles eine Rechtspflicht der Verkäufer, den Kläger vor Kaufabschluß auf das frühere Schwammvorkommen und den gegenwärtig noch in dieser Hinsicht bestehenden Verdacht hinzuweisen, und beurteilt; das Verhalten der Beklagten zu 1 und 7 als arglistig» Auf' den vertraglichen Ausschluß der Gewährleistungsallsprüche könnten sich die Beklagten gegenüber dem Rückzahlungsanspruch des Klägers nicht berufen, weil die betreffende Klausel zusammen mit dem übrigen Vertrag durch Anfechtung hinfällig geworden seit außerdem ergebe sich ihre Nichtigkeit angesichts des fcstgesteilten arglistigen Verschweigens auch aus § 476 BUB. 2. Beanstandet wird von ihr in erster linie, daß das Oberlandesgericht die Vertragsanfechtung wegen arglistiger Täuschung auch gegenüber den vier Beklagten zu 6 hat durchgreifen lassen, obgleich es Täuschungshandlungen nur bei den Beklagten zu 1 und 7 festgestellt habe und keine von diesen bei Vertragsabschluß als Vertreterin der Beklagten zu 6 aufgetreten sei. zu ausgeführt worden, bei Vorhandensein von mehreren Härtnern auf der einen Vertragsseite seien die Voraussetzungen des § 123 BUB auch dann erfüllt, wenn nur einer oder einige dieser Vertragspartner den Gegner arglistig getäuscht hätten. Auflage § 123 Anm« 4 erster Absatz) einen Sachverhalt, wie er hier vorliegt ("A kauft durch einen Vertrag von B und 0; B ist allein der Betrügers 0 hat von dem Betrug nichts gewußt"), in der Tat als "Anwendungsfall” des § 123 Abs* 2 BGB bezeichnet und die Auffassung vertreten hat, der Vertrag sei gegenüber dem nichtbetrügerischen Vertragspartner nicht anfechtbar; nur wenn dieser den Betrug hätte erkennen müssen, gelte das Gegenteil (ähnlich Heck, Festschrift für Gierke 1911 S. 340 ff)« Dem kann indessen mindestens für den vorliegenden Fall nicht beigetreten werden« Es mag dahinstehen, inwieweit sich Oegg’s Standpunkt mit seiner Ansicht vereinbaren läßt, Dritter im Sinne des Abs. 2 Satz 1 könne "nur ein anderer sein als der (Empfänger der Erklärung", zu deren Abgabe der Getäuschte bestimmt worden sei, also nur ein bei dieser Erklärung Unbeteiligter (aaQ nächster Absatz; vgl» auch Mot. 1, 206; RG 1909, 718; Planeload, BGB 4. troffenen Vereinbarungen dar, also insbesondere auch die Bestimmungen Uber die mitwirkenden Personen« 1st daher ein Vertrag in Bezug auf einen der Vertragschließenden nichtig, so ergreift nach dieser Vorschrift die Nichtigkeit das gesamte Vertragsverhältnis, sofern nicht anzunehmen ist, daß es auch ohne den nichtigen feil.vorgenommen sein würde (RGZ 59, 174,.175; 62, 184, 186 ff; 65, 399, 405; 141, 104, 108; RG JW 1912, 788; Staudipger/Coing, § 139 Randziffer 7: a«M« Heck aaO).'So verhält es !sich im vorliegenden Fall« Bis Annahme, der Kläger hätte den Kaufvertrag vom 17» August 1953 gegebenenfalls auch mit den Beklagten zu 6 allein abgeschlossen, scheidet nach dem Zusammenhang der vom Berufungsgericht getroffenen Feststellungen von vornherein aus« Es handelte sich für ihn um ein einheitliches Rechtsgeschäft, dessen Gegenstand der Erwerb des den Beklagten in ihrer Gesamtheit gehörigen Grundstücks bildete« Ob die Beklagten im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses - worüber sich aus dem angefochtenen Urteil und dem zugrunde liegenden Parteivortrag nichts ergibt -noch als Hiterben Ges amt hands eigenttimer nach Maßgabe der §§ 2032 ff BGB waren, so daß die Beklagten zu 6 schon gemäß $ 2033 Abs« 2 BGB nicht allein Uber ihren Anteil an dem Grundstück hätten verfügen können, spielt für ;die Entscheidung keine Rolle« Denn auch wenn bereits vor dem 17« August 1953. Diese Ausführungen sind frei von Hechtsirrtum« Wenn die Revision ibeanstan-det, daß an einer Stelle des Urteils (Seite 28) der Unterschied zwischen Warzen- und Forenschwamm einerseits und echtem Hausschwamm andererseits als unerheblich bezeichnet werde, so übersieht sie, daß es sich an dieser Stelle, wie der Zusammenhang und der Wortlaut ("Dabei kann es keinen Unterschied ausmachen .unzweideutig ergeben, nur um die Frage handelte, in welchem Umfange die Verkäufer über das Schwammvorkommen in ihrem Haus unterrichtet waren und inwieweit für sie eine Hechtspflicht bestand, den Kläger vor Kaufabschluß davon in Kenntnis zu setzen; mit der objektiven Beschaffenheit dee verkauften Gebäudes, insbesondere damit, ob es von Hausschwamm oder von einer ände- . Das Urteil stützt sich bei seiner Feststellung, daß Hausschwamm vorhanden gewesen sei, auch nicht allein und nicht einmal entscheidend auf das KrfB^80*16 Gutachten, .sondern zugleich auf das gesamte übrige Ergebnis der um-, fangreichen Beweisaufnahme, vor allem auf die Angaben 23, 24)« Auch daß es sich bei der von KxtilMi zu den Akten eingereichten Schwammprobe (Hülle Bl. 67 a * GA) nicht um echten Hausschwamm, vielmehr um Warzen- oder Pcrenschwamm handelt, hat das Berufungsgericht, entgegen der Meinung der Revision, keineswegs unbeachtet gelassen; es hält diese Probe, wie es näher dartut (BU S. Jahre 1949 nach Sch^BpI Bekundungen nur im Dachgeschoß befunden und er sei dann in der Folgezeit durch die Inst ands et zungs arbeiten, die der Baumeister HeflHP gerade an dieser Stelle des Hauses vorgenommen habe, beseitigt worden, so daß das Grundstück also bei Kaufabschluß keinen Hausschwamm-Befall mehr aufgewiesen habe, wendet sich die Revision in verfahrensrechtlich unzulässiger Weise gegen die anders lautende tatsächliche Feststellung des angefochtenen Urteils. 27 und 52 f), so läßt sich das aus Rechtsgrün-* den nicht beanstanden« Es kann deshalb dahingestellt bleiben, ob SchfB^ echten Hausschwamm wirklich nur oben am Bach festgestellt hat (in seiner Aussage ist das Wort "nur” nicht enthalten) und ob die schriftlichen Gutachten, die der Zeuge Schgflpt im Jahre 1953 erstattet hat, lediglich Warzen- oder Borenschwamm betrafen» Zu dem Gutachten des Sachverständigen Bl^Hfc der keinen Schwammbefall mehr festgestellt hat, ist„im angefochtenen Urteil Stellung genommen und ausgeführt worden, dieser Sachverständige habe sich auf eine reine Oberflächen-Unterauchung beschränkt, die für eine abschließende Beurteilung der Frage, ob Schwamm vorhanden sei, nicht ausreiche (S* 23 f); mit dem Einwand, daß das Gutachten anders zu würdigen gewesen sei, als der Tatrieht er es getan habe, können, die Beklagten ln der Re vi s i ons ins tanz nicht gehört werden« 4« Me Revision wendet sich, ferner gegen die-Auffassung des Berufungsgerichts, daß die Beklagten zu 1 und 7, die seinerzeit die Kaufverhandlungen mit dem Kläger geführt haben, verpflichtet gewesen seien, ihm mitzutei- 151$ HG JW 1912, 342), gleichwohl der Verkäufer gehallten ist, auf diejenigen besonderen Umstände oder Sachfei-genschaften hinzuweisen, von denen er erkennt, daß sii für die Entschließung des Käufers erheblich sind (RGZ: 111, 233, 233)» Diese Voraussetzungen sieht das Berufungsgericht hier als erfüllt an, indem es aus führt, dem Kläger . sei es darauf angekommen, ein nicht mit Schwamm behaftetes Haus zu erwerben; das sei den Beklagten zu 1 und 7 spätestens aus einer Äußerung offenbar geworden* die er kurz vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags getan habe ("Die Hauptsache ist für mich, es ist kein Schwamm im: . zeitlichen Instandsetzungsarbeiten, die sich nur auf einen Veil der vorhandenen Mängel erstreckt hätten, nicht völlig beseitigt gewesen sei und daher weiterhin Schwammverdacht bestanden habe« Unabhängig hiervon«bejaht das Berufungsgericht eine Aufklärungspflicht der beiden Beklagten Auch mit der Begründung, daß der Kläger selbst vor Vertragsabschluß ausdrücklich nach dem Vorhandensein von Schwaß gefragt und diese Frage sich nach der ganzen Sachlage e^kenn-r bar nicht nur auf den gegenwärtigen, sondern zugleich!auf den früheren Zustand besogen habe. Venn demgegenüber die Revision bestreitet, daß die Verkäufer das frühere Vorhandensein von Schwamm für bedeutungsvoll im Sinne des Klägers gehalten hätten, so jsetzt sie sich damit in Widerspruch zu der für den gegenwärtigen Rechtszug bindenden gegenteiligen Feststellung des angefochtenen Urteils (S« 33 letzter Absatz)» | i Ob die Beklagten der Überzeugung waren, in ihrem Hause sei "die gefährliche Form des echten Hausschwamms niemals gewesen oder endgültig beseitigt", ist unerheblich* Im vorliegenden Fall Kommt es, wie das Berufüngsge-richt zutreffend angenommen hat, auf die Verschiedenheiten der einzelnen Schwammarten in diesem Zusammenhang nicht maßgeblich an* Die Frage, ob und inwieweit rechtlich zwischen dem echten Hausschwamm (merulius lacrimans) einerseits und den übrigen Fäulniserregern, insbesondere dem Trockenfäule- oder Forenschwamm (polyporus vaporarius) andererseits ein Unterschied zu machen sei, ist streitig (verneinend z^B.'/RG Der erkennende Senat hat sie in seinem - nicht veröffentlichten - Urteil vom 22* Mai 1957, V ZR 143/55, unentschieden gelassen (S» 24 aaO)« Es bedarf auch gegenwärtig keiner abschließenden und allgemeingültigen Stellungnahme zu dieser Frage« Denn auch wenn man davon ausgeht, daß der echte Haussehwamm wegen seiner gesteigerten Ausbreitungsfähigkeit eine größere Gefahr für das von ihm befallene Bauwerk be- delt, keineswegs in jedem Falle ungefährlich (das stellen Schramm und Mez aaO gleichfalls nicht in Abrede* vgl« auch RG JW 1936, 375 Hr* 2)* Das Berufungsgericht hat hierzu anhand der ihm vorliegenden Sachverständigen-Gutachten und der Aussage des sachverständigen Zeugen Schf^l aus ge führt, daß auch der Trockenfäuleschwamm eine "stets latente Gefahr'1 bilde, da er insofern die Grundlage für echten Haussehwamm sei, als dieser sich auf Holz, das mit Trockenfäule befal- Die Entscheidung hierüber ist nicht so sehr eine Rechtsfrage, als.vielmehr Sache tatsächlicher Beurteilung (RG JW 1912, 1103)® Wenn das Berufungsgericht den zur Ent-' Scheidung stehenden Sachverhalt, wie aus dem Zusammenhang seiner Urteilsbegründung hervorgeht (vgl« vor allem die Hinweise auf das Untersuchungsergebnis Scfc^fl^, das Haus sei "vom Keller bis zu dem Dachboden vollständig schwammverseucht” * BU S* 25, 32, sowie auf die Briefe des früheren Hausverwalters Bö® vom Jahre 1950, in denen von dem "traurigen Zustand dos Hauses" und immer wieder von dem Schwammbefall die Rede gewesen sei, BU S« 30 f), dahin:beurteilt hat« os handle sich Hier um ein Schwammvorkoamen größeren Umfangs und die dadurch hervorgerufene Gefahr [sei auch durch die Instandsetzungsarbeiten des Zeugen nicht beseitigt, so begegnet seine Schlußfolgerung, daß für die Beklagten dem Kläger gegenüber eine Offenbasrungs - werde wenig alte Häuser geben, bei denen es nicht infolge starker Feuchtigkeit zur vorübergehenden Bildung von Warzen- oder Porenschwamm gekommen sei* Keine Zustimmung verdient jedenfalls die Ansicht, wegen der nur bei Feuchtigkeit bestehenden Gefährlichkeit dieser Schwammart en seien die Beklagten auch angesichts der Präge des Klägers, ob in dem Grundstück Schwamm vorhanden sei, nicht mehr mitteilungspflichtig gewesen, nachdem man die Feuchtigkeit beseitigt gehabt habe; denn die vom Berufungsgericht im vorliegenden Fall festgestellte "latente Gefahr" war keineswegs "endgültig gebannt", sie konnte vielmehr - was übrigens auch von der Revision nicht verkannt wird -bei Entstehung neuer Feuchtigkeitsschäden ohne weiteres wieder akut werden? 29, 36), so daß die Beanstandung der Revision, der dahingehende Sachvortrag der Beklagten sei unbeachtet geblieben, nicht zutrifft• Soweit die Revision weiterhin behauptet, der Kläger habe die Hausbewohner bei dieser Gelegenheit niemals nach dem Vorhandensein von Schwamm gefragt, übersieht sie, dDaß das Berufungsgericht auf Grund der Zeugenaussagen levin und lange gerade die gegenteilige Feststellung getroffen hat (BU S, 29 Mitte)» Ob die Frage des Klägers an die Beklagten zu 1 und 7 nach dem Vorhandensein von Schwamm nur "beiläufig" gestellt worden ist, was die Beklagten ohne Beweisantritt in ihrem Schriftsatz vom 1. daß die beiden Gefragten, wie im Berufungenrteil auf Grund des Beweiscrgebnisses festgestellt wird, sich bewußt waren, der Kläger werde von ihrer Antwort seine Entschließung über den Vertragsabschluß in der vorgesehenen Form abhängig macheno Mit ihrem Einwand, das Berufungsgericht hätte die erwähnte Frage nicht, ihrem Wortlaut efat- 5« Von der Revision wird schließlich geltend gemacht, das Berufungsgericht habe zu Unrecht ein arglistiges Verr halten der Beklagten zu 1 und 7 bejaht« In dem Urteil Hst dazu ausgeführt worden, die Genannten hätten dem Kläger das Schwammvorkommen verschwiegen und seine darauf bezügliche Frage falsch beantwortet, obgleich sie sich bei den Besprechungen vor Kaufabschluß bewußt gewesen seien, daß die ihnen bekannten Feststellungen des Zeugen Sch^^ßund des früheren Hausverwalters Bö^der Wahrheit entsprochen hätten; zu dem mindesten hätten sie mit der Möglichkeit gerechnet1, daß trotz der zuletzt auch von ihnen veranlaßten Sanierungöar-beiten noch Reste von Schwamm im Hause vorhanden öeiezu Bas Berufungsgericht geht somit davon aus, daß zur Arglistj bedingter Vorsatz genüge * Bas ist rechtlich nicht zu beanstanden t Urteil des Senats vom 2i • Hovember 1952, UM § 463^ BGB Er« Ij.zur Frage der Arglist bei Sehwaramverdacht vgl. fungsgericht vor, es habe auch hier wiederum den gefährlichen Hausschwamm nicht unterschieden von anderein Schwammarten, die nur bei starker Feuchtigkeit eine Gefahr für das Gebäude darstellten« Die Rüge ist nicht begründet« Auf den erwähnten Unterschied kommt es für die Frage der Arglist ebensowenig an wie dafür, ob den Verkäufern dem Kläger gegenüber eine Offenbarungspflicht oblag (vgl« die Ausführungen oben zu 4)« Da die beiden Beklagten - wie das angefochtene Urteil festgesteilt hat (8» 33) - sich bei der entscheidenden Aussprache vor Unterzeichnung des Vertrags bewußt waren, daß der Kläger von einer Antwort auf seine Frhge, ob Schwamm im Hause sei, seine Entschließung über den vorgesehenen Vertragsabschluß abhängig machen würde, handelten sie im Falle einer Verneinung dieser Frage auch dann arglistig, wenn sie der Ansicht gewesen sein sollten, es handle sich bei dem früheren Schwammvorkommen nicht um Haus-;sondern um Warzen- oder Porenschwamm« Pie weiteren Rügen richten sich gegen die Beweis-wUrdigung« Die Revision kann indessen auch damit keinen Erfolg haben« Bas Berufungsgericht hat äich eingehend mit den Zeugenaussagen und den Angaben der Parteien, soweit sie persönlich gehört worden sind, auseinandergesetzt, und die Erwägungen, auf Grund deren.es zu der Überzeugung gelangt ist, daft die Beklagten zu 1 und 7 über die fragweite ihres Verhaltens gegenüber dem Kläger nicht im Unklaren gewesen sein könnten, lassen irgend- habe seinerzeit das von diesem Zeugen erstattete Gutachten vom 23* Juni 1950 beanstandet und ihm sowie Dritteln gegenüber seine Fachkunde in Zweifel gezogen« Da es sich bei solchen Äußerungen um den Ausdruck eines den Umstäin-den nach verständlichen, aber sachlich ungerechtfertigten Unmutes gehandelt haben kann, wird durch sie die Annahme, daß die Beklagte zu 1 gleichwohl nicht ernsthaft an dejr Richtigkeit des Schlup*sehen Untersuchungsergebnisses! gezweifelt habe, nicht ausgeschlossen« Wenn die Revision die für die Überzeugungskraft dieses Ergebnisses sprechende Überlegung des Berufungsgerichts, daß Schilpt das gesamte Gebäude untersucht habe, während der Zeuge He(HP, der] von dem Schwamm nichts bemerkt hat', nur mit Instandsetzungsarbeiten an den Giebelwänden und im Treppenhaus befaßt gewesen sei, durch den Hinweis zu entkräften sucht, HeppB habe aber gerade diejenige Stelle im Hause saniert, an der Schoppe zuvor echten Hausschwamm festgestellt hatte, s.o übersieht sie, daß Hefl^ aus Kostenersparnisgründen nur einen Teil der notwendigen Arbeiten ausführen konnte; da den Beklagten als Hauseigentümern das natürlich bekannt war, lag für sie die Annahme nicht fern, He^^ habe lediglich aus diesem Grunde das Schwammvorkommen nicht bemerkt» Die Feststellung des. angefochtenen Urteils, die Beklagten zu 1 und 7 seien sich der besonderen Bedeutung, die der Kläger seiner Frage nach dem Vorhandensein von Schwamm1 beigemessen habe, bewußt gewesen, wird auch nicht durch die lange Dauer der Kaufverhandlungen erschüttert sowie dadurch, daß der Kläger diese Verhandlungen mit besonderer Gründlichkeit betrieben haben mag; mit diesem Vorbringen und mit ihrer weiteren Behauptung, die Kauf Verhandlungen seien im Zeitpunkt der Fragestellung von den Beteiligten bereits als abgeschlossen angesehen worden, begibt sich die Revision auf das ihr verschlossene Gebiet der Tatshohen»' Entgegen ihrer Meinung ist es endlich auch keineswegs "unverständlich und rochtlich unzulässig" , wenn das Berufungsgericht das gemeinschaftliche Verhalten der Beklagten zu 1 und 7 bei der fraglichen letzten Besprechung vor Unterzeichnung des Kaufvertrags als einen weiteren Beweisgrund für ihre Arglist gewertet hat* Der im angefochtenen Urteil hierzu festgestellte Sachverhalt - die Beklagte zu 7 beantwortete die Erklärung des Klägers, für ihn sei es die Hauptsache, daß kein Schwamm im Haüse sei, mit Stillschweigen und sah lediglich ihre Schwester, die Beklagte zu 1 an, die daraufhin ihrerseits zu dem Kläger sagte, er mSge doch HeflU fraget* -konnte ohne Rechtsverstoß ge-