BGH · V ZR 70/56
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
genen Hausgrundstücks SMH®s traße Er betrieb darin unter der Firma W^HB ein Ladengeschäft für Herren- und Knabenkleidung* Später erwarb er schräg gegenüber das Haus ByHBHHIfs^raße ^ ~ 18 und verlegte sein Geschäft dorthin, während er den laden im Hause SflHVstraße 42 anderweitig vermieteteo Nach seinem Tod führte die Klägerin, die mit ihren Kindern in fortgesetzter Gütergemeinschaft des westfälischen Rechts lebt, die Firma WflPweiter^ das Geschäft wird nunmehr von ihr und ihrem Sohn Dr, Karl OHBBB betriebene Das Grundstück S^^straße ^ war im Kriege durch Fliegerbomben beschädigt worden« Mit Vertrag vom 131 Dezember 19471 9c Januar 1948 verkaufte die Klägerin es für 36? Die Klägerin macht geltend« entgegen der vertraglichen Zusicherung sei die sBH®straße in Richtung sBBB^brücke nicht stillgeiegt worden,, Bas Grundstück Nr 42 grenze infolgedessen nach wie vor an zwei Straßen und sei ein wertvolles Eckgrundstück geblieben0 Hatte sie das vorausgesehen« so würde sie es nicht verkauft habenD Durch den ‘Verkauf vor der Währungsreform und die Entwertung eines wesentlichen Teiles des Kaufpreises sei ihr ein hoher Schaden erwachsene Außerdem werde der Umsatz ihres Herren- und Knaben-Kon-fekticnsgeschäfts in der PfllHHHHH^-Straße 16 - 18 durch das in unmittelbarer Nähe befindliche Warenhaus nachteilig beeinflußt0 Dessen Abteilung für Herren- und Kn ab e nkle i dung stelle ein "Spezialgeschäft" im Sinne von § 6 Abs 1 Satz 2 des Kaufvertrages dar; sie werde als "Spezial-Abteilung" bezeichnet« sei annähernd ebenso groß wie das Geschäft der Birma & W^(^Jund komme diesem auch in Umsatz und Warenauswahl etwa gleich* Die Klägerin hat um Beststellung gebeten, daß die Beklagte ihr zu dem Ersatz des durch die Weiterveräußerung des Grundstücks an die Kfl|| AG entstandenen und noch entstehenden Schadens verpflichtet sei; hilfsweise hat sie 'Verurteilung, der, Beklagten zur Zahlung eines vom Gericht festzusetzenden Schadensbetrages beantragt* Die Beklagte ist der Klage mit Rechtsausführungen entgegengetreten und hat bestritten., daß der Klägerin ein Schaden entstanden sei* Die S®BB^straße stehe in Richtung S^MM^nücke nur noch für den Fußgängerverkehr offene daß man sie im Zuge der städtebaulichen Maßnahmen nicht völlig stillgelegt habe;, sei lediglich eine Folge der erst im Jahre 1950, also nach Vertragsabschluß in Kraft getretenen geset liehen Bestimmungen über den Wiederaufbau in den Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfaleno Die Abteilung des Warenhauses für Herren- und Knabenkleidung befinde sich in einem Gebäudeteil3 der nicht auf dem früheren Grund und Boden der Klägerin stehe; sie könne im übrigen nicht als "Spezialgeschäft •’ bezeichnet werden., festzustellen,, daß die Beklagte ihr allen Schaden ersetzen müsse, der ihr durch den Betrieb eines Geschäfts für Herren-und Knabenkleidung auf dem früheren Grundstück SÄHÄstraße 42 entstanden sei und weiterhin entstehe,, sowie ferner die Beklagte zu verurteilen, an sie einen vom Gericht festzusetzenden Geldbetrag als Ausgleich dafür zu zahlen? AG mit seiner Abteilung für Herren- und Knabenkleidung verstoßen nach Ansicht des Berufungsgerichts nicht gegen § 6 Abs 1 Satz 2 des Kaufvertrages„ Das ange-fochtene Urteil führt dazu ausi Diese Klausel sei in den Vertrag auf Veranlassung der Klägerin, einer fachkundigen Geschäftsfrau? und Knabenkleidung" betrieben werden0 Wenn stattdessen eine Formulierung mit einem ausdrücklich einschränkenden Wort-zusatz ("Spezial") verwendet worden sei, so zeige das, daß^jnan diese Einschränkung auch gewollt, jedenfalls als gewollt übereinstimmend erklärt habec Eine bessere Wortfassung , um eindeutig Geschäfte wie etwa G & A Brenninkmeye Peek & Cloppenburg9 nicht aber Warenhäuser auszuschließen, hatte sich kaum finden lassen. Die Beklagte habe daher unbedenklich bei dem Weiterverkauf des Grundstücks an die Hugo StMfe GmbH die Klausel wörtlich wiederholen können, und die letztgenannte Firma sei durch eine solche Klausel nicht gehindert gewesen., ihrerseits den Grund und Boden zur Errichtung eines Warenhauses an die AG zu veräußern Daß Warenhäuser in ihren zahlreichen Abteilungen jeweils Gruppen von Waren führten, für die es auch Spezialgeschäfte gebe:, liege in ihrem Wesen und mache nach der Vorstellung des Kaufmanns weder sie noch die einzelnen Abteilungen zu einem Spezialgeschäfts, Die Revision bekämpft diese Ausführungen als rechtsirrig und rügt insbesondere Verletzung der §§ 133, 157 BGB und des § 286 ZPO. Pie Rüge aus § 286 ZPO greift nicht dureho Wie das angefochtene Urteil feststellt, hat die Klägerin in der Berufungsverhandlungals Inhalt und Bedeutung des § 6 Abs 1 Satz 2 erörtert wurden, selbst nicht behauptet9 daß bei den Vorverhandlungen oder bei Vertragsabschluß mündliche Abreden getroffen oder Erklärungen abgegeben worden seien» durch die der Sinn jener Vertragsklausel näher erläutert worden wäreo Auch das schriftsätzliche Vorbringen der Klägerin zu diesem Punkt - so führt das Urteil aus -gebe lediglich ihre Ansicht über die richtige Vertragsauslegung wieder und enthalte keine tatsächlichen Behauptungen über etwaige Äußerungen, aus denen auf einen vom schriftlichen Wortlaut abweichenden Willen der Vertragspartner geschlossen werden könnte; solche mündlichen Abreden oder Erklärungen waren überdies unwahrscheinlich angesichts der eigenen Sachdarstellung der.Klägerin, wonach der Wortlaut des § 6 "rein zufällig gewählt worden" sei, sowie angesichts der Tatsache, daß der Vertrag nicht bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Parteien, sondern durch die einseitige, zu Protokoll erklärte Annahme eines vier Wochen zuvor in derselben Weise abgegebenen Verkaufsangebots zustandegekommen sei. Dagegen mußte der weitere Einwand der Revision, daß die Vertragsauslegung des angefochtenen Urteils die §§ 133, 157 BUB verletze;,: Erfolg haben,, Hierzu wird von ihr geltend gemachts Mit der Wahl des Ausdrucks "Spezialgeschäft für Herren- und Knabenkleidung" in § 6 Abs 1 Satz 2 des Kaufver- träges hatten die Parteien lediglich zu dem Ausdruck gebracht, daß die Errichtung etwa eines Textilgeschäftes, das nebenbei auch gewisse Herren- und Knabenbekleidungsartikel führte, nicht verboten seinsolltea Jedoch habe die Klägerin offensichtlich verhüten wollen, daß auf dem verkauften Grundstück ein Spezialgeschäft gleicher Art« wie sie selbst eines betrieb, errichtet würde, und zwar gleichviel, ob es sich um ein Spezial-Einzelhandelsgeschäft oder um die Spezialabteilung eines Warenhauses handelte * Würden die Parteien bei Vertragsabschluß an eine solche Möglichkeit gedacht haben« so hätten sie sinngemäß die Spezialabteilung des Warenhauses mit in das Konkurrenzverbot einbezogen* Die Garantie des § 6 könne bei verständiger Auslegung keinen anderen Sinn haben,:. Sie ■ enthalten einen Gesichtspunkt, dem das Berufungsgericht keine Beachtung geschenkt hat« der indessen für die rechtliche Beurteilung des Falles bedeutsam sein könnte«, Es fragt sich nämlich, ob die Regelung«, welche die Parteien mit der streitigen Klausel getroffen haben, nicht eine Lücke aufweist, die vom Richter im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung ,BGHZ 9C-273) zu schließen wäre 0 Der Klägerin kam es, wie die auf ihre Veranlassung erfolgte Aufnahme des § 6 Abs 1 Satz 2 in den Vertragstext erkennen laßt« darauf an, daß der Verkauf des Grundstücks S®(^straße 42 keine Beeinträchtigung ihres eigenen Geschäftsbetriebes im Hause traße 16 - 18 zur Folge habe“ sie wollte insbesondere das Entstehen eines Konkurrenzunternehmens auf dem verkauften Grundstück, das ihrem La- ' den schräg gegenüberlag, ausschließeno Angesichts dieses Wunsches der Klägerin, der den Umständen nach begreiflich war und der auch der beklagten Stadtgemeinde nicht verhör- gen bleiben konnte, muß es auffallen, daß die Parteien, als sie ihm durch eine ausdrückliche Vertragsklausel Rechnung trugen, dafür eine Wortfassung gewählt haben, die zwar die Errichtung eines "Spezialgeschäftts" für Herren- und Knabenkleidung verbot, nicht aber diejenige einer gleichan^ tigen Warenhaus-Abteilung, obwohl doch durch eine solche, sofern sie in ihrem Umfang und in der Auswahl der feilgehaltenen Waren dem Geschäft der Klägerin annähernd gleichkam, dem letzteren offensichtlich kein geringerer Schaden entstehen würde als durch ein entsprechendes Einzelhandelsgeschäft0 Deshalb erhebt sich die Frage, ob die Vertragsschließenden etwa an die Möglichkeit, daß auf dem verkauften Gelände ein Warenhaus errichtet werden könnte, überhaupt nicht gedacht habeno Etwas derartiges läge hier nach der ganzen Sachlage aus dem Grunde nicht fern, weil die damaligen Verkaufsverhandlungen sich lediglich auf das Grundstück SHBpstraße 42 bezogen, das eine verhältnismäßig geringe Ausdehnung besaß (604 qm) und zudem durch die bevorstehende Zurückverlegung der Baufluchtlinie noch eine weitere Verkleinerung zu gewärtigen hatte , so daß es für sich allein zur Errichtung eines Warenhauses ohnehin nicht in Betracht kam, sondern höchstens ein Einzelhandelsgeschäft aufzunehmen vermochtec Ob im Winter 1947/48 seitens der Beteiligten schon damit gerechnet wurde, die zu verkaufende Fläche könne später einmal mit anderen, benachbarten Parzellen zu einem einheitlichen Grundstück zusammengefaßt werden und auf diesem größeren Gelände werde dann vielleicht eines Tages.ein großes Geschäftshaus erstehen, ist bisher ungeklärte Falls für die Klägerin, als sie den Kaufvertrag abschloß, eine solche Entwicklung der Dinge außerhalb aller Erwartungen gelegen haben sollte, hatte sie auch keine Veranlassung gehabt, sich hiergegen vertraglich zu sichern? vielmehr konnte sie von ihrem damaligen Standpunkt aus eine Vereinbarung, wonach auf dem verkauften Grundstück kein "Spezialgeschäft” für Herren-und Knabenkleidung errichtet werden dürfe, für völlig ausreichend ansehen9 um eine Beeinträchtigung ihres eigenen Geschäfts durch ein Konkurrenzunternehmen zu verhindern* in erster Linie die Interessenlage der Beteiligten maßgebende Die hiernach erforderliche ergänzende Vertrags auslegung ist Sache der tat-richterlichen Würdigung* Sie muß daher dem Berufungsgericht überlassen werden* Falls dieses zu dem Ergebnis gelangt5 daß nach dem Vertrag auch die Errichtung einer dem Geschäft der Klägerin ähnlichen Warenhaus-Spezialabteilung für Herren- und Knabenkleidung ausgeschlossen sein sollte; so ist in tatsächlicher Hinsicht noch weiter aufzuklären, ob die Abteilung der We(|HBj|^^0 KMflHfe AG? daß sich der Teil des Warenhauses, in dem die Herren- und Knabenabteilung betrieben wird, nicht auf dem früheren Grundstück ^BBfctraße 42 befinde $ dieser Einwand wäre jedoch dem Schadensersätzen-Spruch der Klägerin gegenüber nur dann erheblich, wenn fest-'stündes daß die beanstandete Verkaufsabteilung weder von dem genannten Grundstück aus zugänglich ist noch daß für sie auf diesem Grundstück Schaufenster-Werbung betrieben wird* sie möchte lediglich über den empfangenen Kaufpreis hinaus noch eine weitere Zahlung als Ausgleich dafür haben, daß das verkaufte Grundstück, entgegen ihren Erwartungen bei Vertragsabschluß, seinen bisherigen Wert beibehalten habeo Es ist richtig, daß ein Wegfall der Geschäftsgrundlage nicht zwangsläufig zur Auflösung der vertraglichen Beziehungen zu führen braucht; vielmehr ist jeweils nach den Umständen des Einzelfalles zu prüfen. BGB).Hier handelt es sieh aber um ein Vertragsverhältnis, bei dem der Güteraustausch durch beiderseitige Erfüllung vollständig durchgeführt ist» Die Beklagte hat schon längst das Grundstück, die Klägerin den Kaufpreis erhalten» Ob in einem solchen Palle für eine Anpassung der abgewickelten vertraglichen Beziehungen an nachträgliche Änderungen der Sachlage überhaupt noch Raum wäre, könnte immerhin zweifelhaft erscheinen (vgl dazu BGH NJW 1952, 867 Nr 4 = Lind-Möhr Nr 2 zu § 362 BGB; NJW 1953v 1585h Eine abschließende Stellungnahme zu dieser Präge erübrigt sich indessen, da jedenfalls die Erwägungen» aus denen das Berufungsgericht zu dem Ergebnis gelangt ist, daß die Geschäftsgrundlage nicht weggefallen sei? Von der Revision wird zunächst die Übergehung eines Beweisantrages der Klägerin gerügte Diese habe den Makler und ihren Sohn Dr» Karl als Zeugen dafür benannt, daß sie durch die Zusicherung, wonach das Grundstück den für ein Geschäftsgebäude stets besonders interessanten Charakter als Eckhaus einbüßen würde, zu dem Vertragsabschluß bestimmt worden sei. Bas angefochtene Urteil hat unter Hinweis auf die bei den Akten befindlichen maßstabsgerechten Skizzen ausgeführt-, daß die Zurückverlegung der Baufluchtlinie für das streitige Grundstück eine "einschneidende Veränderung" dargestellt habe und daß gerade -Solche Grundstücke, deren Bedeutung in der Bebauung mit einem Geschäftshaus liege, durch eine derartig starke Verkleinerung ganz wesentlich an Wert verlören, Biese Ausführungen enthalten eine tatrichterliche Würdigung des Sachverhalts und verstoßen weder gegen Rechtsvorschriften noch gegen allgemeine Erfahrungssätze, Halten danach die Ausführungen des- Berufungsgerichts bis zu diesem Punkt den Angriffen der Revision stand, so kann ihm jedoch nicht ohne weiteres gefolgt werden, wenn es der Klägerin einen Anspruch wegen Bestehenbleibens der Eckhauseigenschaft auch aus sämtlichen anderen Rechtsgründen versagt hat* Nichts einzuwenden ist allerdings gegen seine Ansicht, daß die Parteien im § 7 des Kaufvertrages keine Bedingung vereinbart hätten, daß die Klägerin sich weder ein Rücktrittsrecht hoch einen Anspruch auf Vertragsstrafe habe einräumen lassen und daß auch eine Anfechtung des Vertrages nicht erfolgt sei. Zwar handelt es sieh hier um die Auslegung eines Individualvertrages , die einer Nachprüfung durch das Revi-sionsgericht nur in beschränktem Maße zugänglich ist« Die äußerst knappen Darlegungen des Berufungsgerichts lassen jedoch nicht erkennen, auf welchen Erwägungen seine Vertragsauslegung beruht und ob es dabei die Grundsätze der §§ 133> 157 BGB beachtet hato Es stellt ausschließlich auf den - seiner Ansicht nach "klaren" - Wortlaut des § 7 ab, Darin wird nun in der Tat über eine Verpflichtung der Beklagten nichts aus gesagt, die Beklagte gibt vielmehr lediglich eine "Erklärung" ab ("u, , erklärt hiermit, daß ,:, o die SflB^traße an dieser Ecke abgeschnitten und nach Richtung SfllBbrücke stillgelegt wird«,,* 7,") „ Unter den Parteien ist indessen unstreitig, daß auf diese’Erklärung" der Beklagten von der Klägerin besonderer Wert gelegt und daß sie auf ihren ausdrücklichen Wunsch in den schriftlichen Vertragstext aufgenommen wurde. Halt man sich das vor Augen, so erheben sich Zweifel, ob der § 7 wirklich, wie das Berufungsgericht aus seinem Wortlaut entnehmen möchte, nur eine unverbindliche und rechtlich völlig belanglose "Erklärung" darstellt oder ob damit nicht doch eine Verpflichtung übernommen werden sollte, die mindestens dahin ging, daß die Beklagte alles ihr billigerweise Zumutbare zu unternehmen versprach, um die Erwartung der Klägerin - von der anscheinend nicht nur die Höhe des Kaufpreises, sondern sogar der Verkaufsentschluß überhaupt mit bestimmt wurde - nicht zu enttäuschen. Da aus den Urteils ausFührungen nicht zu ersehen ist, ob diese nach Lage der Sache gebotenen Überlegungen angestellt worden sind, konnte die angefochtene Entscheidung auch insoweit nicht aufrechterhalten werden*, Sollte das Berufungsgericht bei einer erneuten Prüfung des § 7 - die über den bloßen Wortlaut hinaus auch den Sinn und Zweck des Vertragsabschlusses sowie die Interessenlage der Beteiligten berücksichtigt - zu dem Ergebnis gelangen, daß die Beklagte darin nicht nur eine Erklärung abgegeben» sondern zugleich eine entsprechende Verpflichtung übernommen habe, so wird weiter zu klären sein, was von ihrer Seite geschehen ist, um eine: vollständige Stillegung der Schloß- 4, Nach allem war das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache gemäß § 565 Abs 1 ZPO an das Berufungsgericht zurückzuverweisen 1 Dieses wird noch zu beachten haben, daß es, falls es erneut zu einer Klageabweisung gelangen sollte, auch über die Anschlußberufung der Klägerin eine Entscheidung treffen mußo In der Formel des•angefochtenen Urteils fehlt nämlich eine solche Entscheidung, obgleich der zweite Absatz der Entscheidungsgründe (Klageänderung und Sachdien-lichkeit) und ihr vorletzter Absatz ("Klage in vollem Umfang unbegründet’1) erkennen lassen, daß das Berufungsgericht die Anschlußberufung für unbegründet erachtet hat0