BGH · V ZR 14/61
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Bie Rechtswirksamkeit des Erbverzichts als solchen (§ 2352 BGB) wird - abgesehen von der rechtlichen Unmöglichkeit des Verzichts der Mutter der Beklagten zu 7 bis 10 auf das gewillkürte Erbrecht dieser Abkömmlinge (§ 2352 Satz 2 gegenüber § 2349 BGB; dazu s» unten II 2 Ende) -hinsichtlich sämtlicher Beklagten deshalb verneint, weil der Vertrag entgegen gesetzlicher Vorschrift (§§ 2352 Satz 39 2347 Absatz 2 Satz 1 BGB) von der Erblasserin nicht persönlich, sondern durch einen Bevollmächtigten geschlossen wurde» 3» Bie vom Kläger gewünschte Auslegung des Vertrags entgegen seinem Wortlaut nicht als Erbverzicht, sondern als Zuwendung der künftigen Erbrechte der Beklagten an den Kläger und seinen Bruder lehnt das Berufungsgericht ab: Für einen dahingehenden Y/illen der Vertragschließenden liege kein Anhaltspunkt vor; dagegen spreche nicht nur die Vermutung, daß die notarielle Vertragsurkünde den Barteiwillen richtig und vollständig Wiedergabe, sowie die ausdrücklich auf den Abschluß eines Erbverzichts- Ber durch gemeinschaftliches Testament eingesetzte Erbe des überlebenden Ehegatten, der sogenannte Schlußcrbo (§ 2269 Abc,, 1 BGB), >habc - anders als der Hachcrbe, zu dessen Gunsten der Vorerbe in der Verfügung über den Nachlaß beschränkt sei (§§ 2113 ff BGB) - kein übertragbares Anwartschaftsrccht auf das Erbe«, Nach dom Tode des Vor- versterbenden habe er eine Anwartschaft, d,h, die Erwartung, demnächst beim Tode des überlebenden Ehegatten Erbe zu werden«, Der überlebende Ehegatte sei Vollerbo und an Verfügungen unter Lebenden über den Nachlaß, die die Anwartschaft des Schlußerben schmälerten, nicht gehindert» Er sei nur in der Testierfreiheit beschränkte Die Anwartschaft des Schlußerben könne zwar zu dem Gegenstand einer Peststellungsklage gemacht werden, ein übertragbares (bedingtes) Hecht sei sie nicht» Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist der Begriff dos Anwartschaftcrechtcs, wenn er nicht eine unabgegrenzto und damit seine praktische Verwendbarkeit in Frage stellende Ausweitung erfahren soll, auf Sachverhalte zu beschränken, bei denen von dem mehraktigen Entstehungstatbestand eines Rechtes schon so viele Erfordernisse erfüllt sind, daß von einer gesicherten Rechtsposition des Erwerbers gesprochen werden kann, die der andere, an der '^Entstehung des Rechtes Beteiligte, nicht mehr durch eine einseitige Erklärung - oder durch das Unterlassen einer Erklärung - zu zerstören vermag (vgl* BGH m § 15 KO Nr. 1 « NJW 1955, 544-; Senatsurteil BGHZ 27, 360, 367)» lobende Ehegatte ist nach §§ 2270, 2271 BGB zugunsten dos Schlußerben an das Testament gebunden, er darf es grundsätzlich (Ausnahmes § 2271 AbSo 2 Satz 2 BGB) nicht mehr aufheben oder eine abweichende Verfügung treffen, er darf die si'ch aus dem gemeinschaftlichen Testament ergebende Bindung nicht in einer gesetz- und sittenwidrigen V/eisc zu dem Nachteile dos Schlußerben umgehen (vglo Senatsurteil vom 22o Februar 1961 V ZR 175/59 NJW 1961, 1111 mit Nachweisen), böswillige Schenkungen begründen einen Bereicherungsanspruch des Schlußerben gegen den Beschenkten• Demgemäß wird eine Anwartschaft im genannten Fall vom IV. Zivilsenat (LM § 2288 BGB Nr. 2) angeschlossen hat, daß dem in einom Erbvertrag bedachten Vermächtnisnehmer vor dem Eintritt des Erbfalles eine rechtlich gesicherte Anwartschaft nicht zustehe; denn die Stellung des Vertragsvermächtnisnehmers ist im Hinblick auf § 2169 BGB schwächer als die des Vertragserben oder des Schlußerben aus einem bindend gewordenen gemeinschaftlichen Testament (im Falle BGHZ 12, 115 kamn noch rhinzü, daß die Verfügung von Todes wegen durch Erbvertrag zwischen dem Erblasser und einer Nach Satz 2 gilt das gleiche von einem Vertrag über den Pflichtteil oder ein Vermächtnis aus dem Nachlaß eines noch lebenden Dritten. Ist danach ein Verpflichtungogoschäft, das die Übertragung eines Anteiles am Nachlaß eines noch lebenden Dritten zu dem Inhalt hat, nichtig, so muß das erst rocht gelten für ein Geschäft, das nur eine dem Vollrecht, dem Anteil an Nachlaß, vorausgehende Rochts-position betrifft (vgl, Staudinger/Dittmann aaO Rdn0 10; Planck/Strccker, BGB 4- Aufl, § 2269 Anm, II 2 a), Es kommt weiterhin nicht darauf an, ob der lebende Dritte dom Vertrag zugostimmt hat, da das Gesetz , abweichend vom Gemeinen Recht, für diesen Pall keine Ausnahme zuläßt (Enneccerus/Lehmann, BGB 15« Bearb, § 31 Pußn, 3; Staudingcr/Werner, BGB 9» Aufl, § 312 Anm, I, nichtig ist aber nicht nur das Verpflichtungs-, sondern auch das Erfüllungsgeschäft, die Übertragung der Rechts-position selbst« Zv/ar bezieht sich § 312 BGB, wie seine Stellung im Gesetz ergibt, nur auf sehuldrechtliche Verträge (-lanck/Siber aaO An. 1 a; BGB RGRK aaO Anm« 1; rnncccerus/Lehmann aaO § 31 II» Soergel/Schmidt, BGB . Siber aaO)« Rechte am Nachlaß erwirbt der Erbe erst mit dom Erbfall (§ 1922 Abs» 1 BGB)« Insbesondere ist nach § 2033 Abs« 1 BGB eine Verfügung über den Anteil eines Miterben am.Nachlaß frühestens mit dem Erbfalle möglich (Staudinger/Lehmann, BGB 11« Aufl« § 2033 Rdn« 6; Socrgcl/Ehard/Eder aaO § 2033 Rdn« 1; Bartholomeycsik, Erbrecht 5» Aufl« § 37 II)« Für den Gesetzgeber bestand daher nur Veranlassung, in § 312 Abs« 1 BGB für Geschäfte,: die zu einer Verfügung im zulässigen Zeitpunkt (nach dem Erbfalle) verpflichten sollen, eine Regelung zu treffen« Baher ist beim Vorliegon eines nach § 312 Abs. 2 BGB zulässigen Vertrages über einen Erbanteil beim Erbfall noch die Übertragung des Erbanteiles gemäß § 2033 Abs« 1 BGB notwendig, aber auch erst Aus der dargestellten gesetzlichen Regelung ergibt sich, daß nach geltendem Recht, von der eng auszulegenden (BGH LM § 312 BGB Nr. 1) Ausnahmeregelung des § 312 Abs. 2 BGB abgesehen, jeglicher Vertrag über den Nachlaß eines noch lebenden Britten oder einen Anteil am Nachlaß unwirksam sein soll. Bie einzige vom Gesetz zugelasscne Verfügung dos Erbanwärters über seine Rechtsposition vor dem Erbfall, nämlich der Erbverzicht (§§ 2346 ff BGB), ist ein Rechtsgeschäft mit dem Erblasser und hat rein negativen Inhalt, besagt also nichts für die Möglichkeit einer Verfügung positiven Inhalts. dos Vorerben«, Demgemäß betrifft ein Vertrag, der die Anwartschaft des Nacherben zu dem Gegenstand hat, keinen Nachlaß oder Erbteil am Nachlaß eines noch lebenden Dritten (RG Recht 1907 Nr» 2263; Soergel/Schmidt aaO § 312 Rdn» 2)» Wenn die Revision schließlich zur Rechtfertigung ihrer Auffassung von der Übertragbarkeit der Anwartschaft des Schlußerben auf Raiser aaO verweist, so schlägt dies nicht durch, weil sich Raiser mit der Übertragbarkeit in diesem speziellen Palle nicht befaßt» 4» Da auch in den übrigen Ausführungen des Berufungsgerichts zu dem Hauptantrag ein Rechtsirrtum weder gerügt noch erkennbar ist, hat der Tatrichter mit Recht die Abweisung dieses Antrags als unbegründet bestätigt» gerichteten Willen möge zwar die Erblasserin gehabt haben; die Beklagten und ihre Rechtsvorgängerin dagegen hätten - dahingestellt« ob sie bei Vertragschluß überhaupt wußten, daß der Kläger und sein Bruder keinen Erbverzicht leisten würden, v/as zwischen den Parteien streitig ist - allenfalls Anlaß gehabt zu überlegen und möglicherweise auch überlegt, wem ihr Erbverzicht zugute kommen könnte; das lasse jedoch nicht auf den (positiven) Willen zu einer Zuwendung an den Kläger und seinen Bruder schließen hierfür hätten sie kein Motiv gehabt» Biese Ausführungen enthalten keinen Rcchtsirrtum und werden von der Revision nicht bekämpft«, Bas Berufungsgericht führt .auss Der Geltendmachung eines Anspruchs auf Erbteilsübertragung an den Kläger und seinen Bruder nach § 2039 Abs» 1 BGB fehle schon die Schlüssigkeit, weil diese Vorschrift nur Leistung an alle Erben vorsehe. Bio Geltendmachung eines Anspruchs auf Leistung an die Erbengemeinschaft nach § 2039 BGB sei zwar schlüssig, aber nicht begründet; denn der Erbverzichts vertrag sei rein erbrechtlicher llatur und nicht (dinglicher) Brfüllungsvertrag eines schuldrechtlichen Rechtsgeschäfts wie etwa des Abfindungsvertrags, er sei nur auflösend bedingt durch die Nichtzahlung der Abfindung; der Abfindungsvertrag andererseits ergebe keine schuldrechtliche Erbteilsübertragungspflicht, vielmehr.: Hier erhebt sich allerdings die Präge, ob das Berufungsgericht mit dieser Betrachtungsweise die rechtlichen Möglichkeiten der Beurteilung des vorliegenden Sachverhalts erschöpft hat* Der Erbverzicht ist ebenso wie die Übereignung des zur Abfindung dienenden Geldes ein abstraktes Rechtsgeschäft; das schließt jedoch eine rechtliche Verknüpfung dieser Geschäfte mit einem durch sie erstrebten weiteren Rechtserfolg keineswegs aus (vgl« hierüber und zu dem Folgenden insbesondere Larenz, Der Erbverzicht als abstraktes Rechtsgeschäft, JherJb Band 81 S. Vorbemo 40 ff und 74 ff zu § 2346)» Diese Verknüpfung kann in der Rechtsform der Bedingung erfolgen, wie das Berufungsgericht annimmt, indem die Vertragsparteien den Erbverzicht durch den Nichtvollzug der Abfindung und die Abfindung durch die Nichterklärung des Erbverzichts auflösend bedingt machen« Zu erwägen ist aber auch die Möglichkeit, daß dem Erbverzicht und der Abfindung als abstrakten Verfügungsgoschäften ein kausales Rechtsgeschäft zugrunde liegt, durch das sich nicht nur die eine Seite zur Abfindung, sondern auch die andere Seite zu dem Erbverzicht verpflichtet« Allerdings würde ein solches Rechtsgeschäft dann, wenn es zwischen den Erban-wärtorn untereinander (hier: zv/isehen dem Kläger und seinem Bruder einerseits, den Beklagten bzw« ihrer Rechtsvorgängerin andererseits) geschlossen worden wäre, hinsichtlich der Erbve^zichtspflicht gegen § 312 BGB verstoßen; die Ausnahmevorschrift des Abs« 2 aaO käme im vorliegenden Pall nicht zu dem Zug, weil es sich um den Nachlaß der Erblasserin, nicht ihres verstorbenen Mannes handeln würde und mit Bezug auf diesen Nachlaß die Vertragschließenden nicht zu dem Kreis der gesetzlichen Erben gehörten« Dagegen würde ein Verpflichtungsvertrag des genannten Inhalts zwischen den Beklagten bzw« ihrer Rechts- Vorgängerin und der Erblasserin als gegenseitiger Vertrag des Schuldrcchts weder gegen § 312 BGB verstoßen (wegen der an ihm beteiligten Personen), noch gegen § 310 BGB (weil eine Pflicht zur Übertragung des künftigen Vermögens weder für die Erblasserin noch für die Erbanwärter - Beklagten -begründet werden sollte), noch gegen Wortlaut oder Sinn des § 2302 BGB (in letzterer Hinsicht besteht ein grundlegender Unterschied gegenüber den .^Möglichkeiten bei einen sogenannten entgeltlichen 23rbvertrag, vgl„ zu diesem BGHZ 36, 65)o Ein solches Verpflich.tungs.goschüft müßte, falls es gleichzeitig mit dem Verfügungsgeschäft des Erbverzichts abgeschlossen wird, von der Unwirksamkeit des Verfügungsgeschäfts (hier: wegen Verletzung des § 2347 Abs« 2 BGB) keineswegs notwendig mit erfaßt werden (vgl» § 139 BGB). Dahingestellt bleiben kann, ob die für den Erbvertrag selbst vorgeschriebenc Form gerichtlicher oder notarieller Beurkundung (§ 2348 BGB) wegen des Schutzzwecks der Horm auch ffür die Eingehung einer Verpflichtung zu dem Erbverzicht gilt (bejahend: Staudinger/Ferid aaO Vorbem« 64); denn im notariellen Vertrag vom 7- Oktober 1954 könnte auch die Beurkundung eines schuld-rechtlichen Verpflichtungsgeschäfts dos genannten Inhalts gesehen werden, falls die damaligen Vertragschließenden einen dahingehenden Willen hatten« Daß der Verpflichtungs-vortrag von der Erblasserin nicht persönlich abgeschlossen wurde, stände seiner Rechtswirksamkoit nicht entgegen; das Erfordernis des persönlichen Geschäftsabschlusses durch den Erblasser (§ 2347 Abs« 2 BGB) ist beim Verfügungs-gcschäft des Erbverzichts historisch zu erklären, nämlich aus der dem Entwurf I zu dem Bürgerlichen Gesetzbuch zugrundeliegenden dogmatischen Auffassung, daß der Erbverzicht eine Verfügung des Erblassers ("Verfügung von Todes wegen") und nicht, des Verzichtenden darstellc (Motive zu dem BGB V S« 471), eine Auffassung, deren Richtig- 40; ItGRK BGB 11• Aufl» § 2346 Anm» l); eine Erstreckung dieses Erfordernisses auch auf das Ver-pflichtungsgeschäft3 durch das in Richtung auf den Erbverzicht nicht der Erblasser, sondern nur der andere Teil gebunden Würde 3 wäre weder durch ein Schutzbedürfnis noch durch einen sonstigen Grund veranlaßt«, Nach allem konnte die rechtliche Möglichkeit erwogen worden, daß der Vertrag von 7» Oktober 1954 für die Beklagten zu 1 bis 6 und für die Rechtsvorgängcrin der Beklagten zu 7 bis 10 die Verpflichtung begründet hat, hinsichtlich des Nachlasses der Erblasserin den Erbverzicht zu erklären* Auch diese Präge bedarf jedoch hier keiner abschließenden Stellungnahme o Denn auch wenn man die rechtliche Möglichkeit eines solchen VerpflichtungogeSchafts bejaht, konnte die hiernach geschuldete Leistung, nämlich der Abschluß eines rechtswirksamon Erbverzichtsvertrags, nur zu Lebzeiten der Erblasserin erfüllt werden; mit ihren Tode wurde sie nachträglich objektiv unmöglich und die Vcrzichtoochuldner (hier: die Beklagtenseite) spätestens dadurch von der Verzichtspflicht nach allgemeiner Regel des Schuldrechts frei (§ 275 BGB)» Dies ergibt sich weniger aus den rechtskonstruktiven Grunde, daß ein Erbverzicht begrifflich einen Vertrag mit dem Erblasser zu seinen Lebzeiten vorauscetzt (dem könnte durch Annahme der Umwandlung des Schuldinhalts in eine Pflicht zur Erbausschlagung oder zur Erbteilsübcrtragung abgeholfcn werden). Änderung hinsichtlich der Personen <fer?brtfcnväirtcr bestehts der Erbverzichtsvertrag greift als höchstpersönliche Regelung in die Erbfolge nach dem Erblasser ein; seine Testierfreiheit, die in diesen Pallen typischerweisc - wie hier -durch gemeinschaftliches Testament beschränkt ist, wird durch Vereinbarung mit den Betroffenen wieder erweitert (vgl. Denn der Erblasserin oder der Erbengemeinschaft als solcher, die als Gläubiger im Sinn von § 280 BGB in Betracht kämen, ist durch das Nichtausscheiden der Beklagten aus dem Kreis der Erbberechtigten :ioin Schaden nicht entstanden« TJnd der Kläger und sein Bruder, die durch jenen Umstand in ihren Interessen beeinträchtigt wurden, waren - da ein Vertrag zugunsten Dritter rechtsirrtumsfroi verneint ist (oben 1) - von vornherein nicht Gläubiger des auf ein solches Ausscheiden der Beklagten und ihrer Rechtsvorgängerin gerichteten Vertragsanspruchs und können schon deshalb Schadensersatzansprüehe aus Vertrag nicht geltend machen« Unter diesen Umständen hat das Berufungsgericht einen Lrbteilsübertragungsanspruch auch in der Person der Erbengemeinschaft ohne Rechtoirrtum verneint* Es braucht nicht mehr auf das Bedenken eingegangen zu werden, ob hinsichtlich des Stammes der Beklagten zu 7 bis 10 (Schlünder) die Verzichtopflicht, die, wenn überhaupt, nicht von diesen Beklagten selbst,sondern von ihrer damals noch lebenden I.!utter vereinbart wurde, nicht nur auf deren (durch ihr Versterben vor der Erblasserin gegenstandlos gewordenes) Erbrecht, sondern auch auf das Erbrecht dieser Abkömmlinge rechtswirksam bezogen werden konnte (vgl* hinsichtlich des Verfügungsgeschäfts selbst § 2352 gegenüber § 2349 BGB sowie hierzu Baumgärtel aaO)« Da auch ein sonstiger Keehtsirrtum des Berufungsgerichts zu dem Nachteil der Klagseite nicht ersichtlich ist, mußte die Revision mit der Kostenfolgc aus § 97 ZPO als unbegründet zurückgev/iesen werden*