BGH · V ZR 306/97 vom 14.05.1998
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Dr. Hagen und die Richter Dr. Lambert-Lang, Tropf, Schneider und Prof. Die Revision meint, diese Auslegung widerspreche § 9 Abs. 1 Satz 1 SachenRBerG, wonach auch der Rechtsnachfolger der dort be- Indessen ist nach § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 SachenRBerG nicht irgendein Grundstücks- oder Gebäudekäufer Nutzer, sondern nur der "in § 121 bezeichnete Käufer". Das hat seinen Sinn, denn bloße Käufer haben nur in zwei Fallgestaltungen einen Bereinigungsanspruch, nämlich einmal in den "hängenden Fällen" im allgemeinen (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 Buchst, d, § 3 Abs.3 SachenRBerG), für die § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 den Nutzerbegriff festlegt, zu dem anderen in den besonderen hängenden Fällen des § 121 SachenRBerG, in denen der Bereinigungsanspruch gegenüber einer Person, dem Restitutionsberechtigten, begründet wird, der nicht Partei des Kaufvertrags war; den für diese Fallgruppe maßgeblichen Nutzerbegriff enthält § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 SachenRBerG. Deshalb muß es sich um einen Käufer handeln, der "in § 121 bezeichnet" ist, mithin die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 Satz 1 oder Satz 3 oder worum es hier geht, Abs. 2 erfüllt.