BGH · V ZR 176/52
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Die NSV teilte der Beklagten durch ein Schreiben vom 22« Februar 1944 ebenfalls mit, dass sie das Hausgrundstück * 000 RM zu dem 31» Mai 1944 mit dem Bemerken, dass sie grundsätzlich keine Hypotheken übernehme und dankbar wäre, wenn sich die Beklagte mit einer sofortigen Löschung und Rückzahlung einverstanden erklären würde„ Hierauf antwortete dip Beklagte der NSV am 28* Februar 1944 u.a. wie folgts ; Am 23, .Februar 1951 hat das Amtsgericht in Wiesbaden auf Antrag der Beklagten die Bescheinigung des Finanzamts in Wiesbaden vom 9. Die Klägerinnen sind der Ansicht, gegen sie sei die Zwangsvollstreckung aus der genannten Urkunde unzulässig, da in dem Kaufverträge ihres Vaters mit der NSV vom 18* Februar 1944 eine befreiende Schuldübernahme bezüglich der , Abgeltungslast vereinbart worden sei, welche die Beklagte genehmigt habe, so dass ihr Vater aus dem Schuldverhältnis ausgepchieden sei* Die Beklagte hat um Abweisung der Klage gebeten und den Standpunkt vertreten, bei der Veräusserung des Grund Stücks Trasse • sei zwischen dem Kommerzienrat und der RSV eine befreiende Schuldübernahme nicht verein- Sie hat ferner die Ansicht vertreten, dass sie eine etwa vereinbarte befreiende Schuldübernahme auch nicht genehmigt habe. Es hat angenommen, dass zwischen dem Kommerzienrat SfHHfe'wrä der HSV eine befreiende Schuldübernahme vereinbart und diese vonder Beklagten auch genehmigt worden sei. Das Berufungsgericht hat die Vollstreckungsgegenklage für zulässig erachtet, weil es sich bei den von den Finanzämtern nach § 11 der VO vom 31* Juli 1942 ausgestellten 'l, Pas Berufungsgericht hat die Annahme des Landgericht zwischen dem Vater der Klägerinnen und der HSV sei hinsicht» lieh der auf dem Grundstück Pa^flMfcstrasse A in ruhehden Abgeltungslast eine befreiende Übernahme der persönlichen Schuld vereinbart worden, gebilligt und hierzu ausg^führts Zur Zeit des Kaufabschlusses sei die Belastung zwar,noch nicht im Grundbuch eingetragen gewesen, doch habe das Grundstück auch ohne Eintragung dinglich für die von dem Eigentümer durch die Aufnahme des Abgeltungsdarlehne begründete persönliche Schuld gehaftet« Erst durch die Eintragung im Grundbuch am 23» Pezember 1947 sei die Abgel tvngslast zu einer Hypothek geworden- Gleichwohl beständen keine Bedenken, hinsichtlich der Auslegungsfrage, ob eine befreiende Schuldübernahme als vereinbart anzusehen neben djsr dinglichen Belastung, die ohne besondere Erklärung mit dem Grundstück übergehe, auch die persönliche Schuld fcu übernehmen habe» Auf einen solchen Barteiwillen sei im iweifel deshalb zu schliessen, weil der von den .Tiertragsparteien verfolgte wirtschaftliche Zweck regel-'*|B&ssig qä*1*11 den Verkäufer hinsichtlich der übernom- menen Belastungen von jeder weiteren Haftung freizustellen, Bas könne nur durch eine den Verkäufer befreiende Übernahme der persönlichen Schuld erreicht werden; denn nur in diesem ijalle scheide der Verkäufer aus dem Schuldverhältnis völlig ajus, so dass er im Gegensatz zur Schuldmitübernahme oder einjer Erfüllungsübernahme einen Zugriff des Schuldners nicht me|hr zu befürchten brauche * Für eine von dieser Regel abweichende Vereinbarung seien im vorliegenden Falle keine Anhaltspunkte gegeben* Bei der Übernahme habe es sich nur um die persönliche Schuld handeln können, da es einer besonderen Übernahme der dinglichen Last nicht bedurft habe, die ohnehin stets mit dem Grundstück verbunden .bleibe* Allenfalls könnte man an einen Verzicht des Käufers aufx Löschung der Last denken; däs komme indessen hier nicht ; in Frage\ da die in Abschnitt V des Vertrages enthaltene Bestimmung, dass der Verkäufer die Löschungskosten zu tragen habe} gerade ergebe, dass man zwar an eine baldige Löschung gedacht habe, dass aber zunächst einmal die Belastungen mit übergehen sollten* Letzterem stehe auch nicht etwa die |Erklärung in dem Schreiben der üTSV.vom Februar 1944 Entgegen, dass sie grundsätzlich keine Hypotheken übernehme|, denn damit habe diese nur überflüssigerweise eine Motivierung für ihr Verlangen nach baldiger Ablösung der Verpflichtungen gegeben. Gleiches gelte von deren Schreibenj vom 29- Februar 1944, in dem sie "als Besitzerin des Grundstücks” gekündigt habe, da hieraus nicht entnommen werdein könne, dass siqh die NSV nur als dinglicher der Berufungsinstanz aufgestellte Behauptung, die NSV habe nach einer Dienstanweisung Hypotheken überhaupt nicht übernehmen dürfen* Selbst wenn eine solche Anweisung bestanden haben sollte, so schaffe sie doch nicht die Tatsache aus der Walt, dass die Abgeltungslast von der NSV in dem Kaufverträge ausdrücklich übernommen worden sei, wozu die für die NSjV handelnden Personen auch nach aussen hin ermächtigt gewesenssien, da der Dienstanweisung nur eine interne Bedeutung zugekommen sei und bei einem Verstoss gegen sie die handelnden Personen nur von ihrer Organisation hätten zur Verantwortung gezogen werden können. Nach alledem sei der Senat zu der Überzeugung gekommen, dass zwischen dem Kommerzienrat sHUBfe und der NSV ein Schuldübernahme-vertrag gemäss den §§ 414, 415 BGB geschlossen worden sei, welcher der Genehmigung seitens der Beklagten bedurft habe. iie Revision weist darauf hin, dass beide Vertragsparteien bei dem Abschluss des Kaufvertrages durch Juristen beraten gewesen seien, und meint, es komme danach auf den Wortlaut des Vertrages an, in dem von einer Übernahme der persönlichen Schuld nichts gesagt sei. die persönliche Forderung treffen sollte» Sie hält ferner den von der Beklagten angetrebenen Beweis für erheblich, dass der Geschäftsstellenleiter der NSV niemals die Absicht gehabt habe, die persönliche Schuld des Kommerzienrats zu übernehmen, und bemängelt, dass auch dieser Beweis nicht erhoben worden ist, obwohl auch das Bestehen der behaupteten Dienstanweisung unter- Beweis gestellt worden sei*j Daraus, dass die NSV die Hypotheken sofort zurückzahlen wbllte, folgert die Revision, dass Sie nicht mehr Verpflichtungen habe übernehmen wollen als sie in dem Kaufverträge eingegangen sei» Nach ihrer Ansicht kann eine Schuldübprnahme auch nicht aus dem Schreiben der NSV vom 22» Februar 1944 abgeleitet werden, da in ihm im Gegenteil' um Zustiibtoung zur sofortigen Bückzahlung gebeten und die Kündigung ausgesprochen worden sei» Die Revision sieht eine Verletzung des § 286 ZPO ferner darin, dass das Berufungsgericht nicht geprüft habe, ob nicht etwa nur eine Erfüllungsübernahme Vorgelegen habe* Endlich weist die Revision noch darauf hin, dass die befreiende Schuldübernahme regelmässig an die Bedingung geknüpft werde, dass sie erst|mit der Eintragung des Erwerbers im Grundbuch wirksam vjrerde, da andernfalls die Gefahr der Übernahme einer Verpflichtung ohne Gegenwert bestehe, eine Gefahr, welche die juristisch beratene NSV niemals auf sich genommen habe*}. Berufungsgericht ist darin beizutreten, dass der Kaufpreis zu dem feil durch die Übernahme der in dem Vertrage angeführten Belastungen berichtigt werden sollte» Daraus folgt in-dessen noch nicht zwingend, dass die Vertragsparteien hierbei an eine befreiende Schuldübernahme gedacht haben» Die Übernahme einer dinglich gesicherten Schuld durch den Erwerber eines Grundstücks gegenüber daa Veräusserer wird sich zwar in der Regel als eine die Befreiung bezweckende Schuldübernahme dar st eilen (vgl RGZ 56, 200; 75-, 340; RG vom 15 « Februar 1932 in JW 1932, 1043** und die dort angeführten weiteren Entscheidungen; BGB RGRK 10» Aufl § 415 Anm l;Palandt 12» Aufl § 415 Anm !)♦ Eine befreiende Schuldübernahme wird insbesondere dann anzunehmen sein, wenn mit einem Fortbestand der persönlichen Schuld und damit der dinglichen Belastung auf längere Sicht zu rechnen ist, der Übernehmer daher durch die Übernahme der Last die Zahlung eines Teils des vereinbarten Kaufpreises zunächst erspart und der Verkäufer Wert darauf, legen muss, v^n der persönlichen Schuld befreit zu werden, damit er nicht nach vielleicht erst vielen Jahren noch persönlich für die Schuld * in Anspruch genommen werden kann» Anders kann die Rechtslage aber möglicherweise sein, wenn die alsbaldige Rückzahlung der geschuldeten dinglich gesicherten Beträge in Aussicht genommen ist; denn in dieser! bedurft, als die Beklagte die Vereinbarung einer be- ^ freienden Schuldübernahme bestritten hatte und das Berufungsgericht selbst hervorgehoben hat, die Vertragsparteien hatten an eine baldige Löschung gedacht, der Verkäufer aueji nach dem Vertrage die Kosten der Löschung tragen sollte.!Dass dem so gewesen ist, lässt schon der Kaufvertrag erkennen, ergibt sich aber insbesondere auch aus den beiden Schreiben der Kaufvertragsparteien vom 22, sehen; ob der Sinn dieser Mitteilung sich hierin erschöpft, kann mindestens zweifelhaft sein; denn sie enthält möglicherweise auch einen Hinweis darauf, dass die Vertragsparteien,* wenn auch’in dem Kaufverträge von der Übernahme mit der "Übernahme” der Lasten verbunden haben, kann vor allem die Vernehmung des damaligen Gaukassen-leitefrs der NSV, auf dessen Zeugnis sich die Beklagte berufen hat, von Bedeutung sein« Für diese Frage kann ferner wesentlich sein, ob eine allgemeine Dienstanweisung des Inhalts bestanden hat, dass bei dem Erwerb von Grundstücken seitens der NSV Hypotheken nicht zu übernehmen seien. Wenn fine solche Anordnung auch eine interne Dienstanweisung gewesen sein würde, so kann doch nicht ohne weiteres angenommen werden, dass sie im vorliegenden Falle nicht beachtet werden sollte, zu demal da unstreitig die umgehende Begleichung der Schulden in Aussicht genommen war; denn dies gönnte gerade dafür sprechen, dass, wenn eine solche Dienstanweisung bestand, sie auch im vorliegenden Falle befolgt werden sollte« Mit Recht hat die Revision daher gerügt, jdass die angeführten, von der Beklagten angetretenen Beweise nicht erhoben worden sind« Das Berufungsgericht hat dajnach eine Auslegung des Kaufvertrages vorgenommen, ohne djen Sachverhalt zuvor hinreichend aufzuklären« Das angefobhtene Urteil musste daher schon aus diesem Grunde aufgehoben und die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung das Berufungsgericht zurückverwiesen werden« Bai der erneuten Prüfung wird zu beachten sein, dass die NS^ in ihrem Schreiben vom 22- Februar 1944 der Beklagten lediglich den Kauf des Grundstücks angezeigt und : nur von der Rückzahlung und Löschung der Hypotheken, nicht aber von ihrer Übernahme gesprochen und auch der Verkäufer * in seinem Schreiben von demselben Tage der NSV den Verkauf des Grundstücks ,fder guten Ordnung wegen" mitgeteilt hat, ohne di)e Präge der Genehmigung der Hypothekenübernahme anzu- - 2«j Das Berufungsgericht hat ferner die Genehmigung der Schuldütbernahme durch die Beklagte aus den ganzen Umständen des Faljles hergeleitet. Febjruar 1944 bezüglich der Übernahme der Abgeltungshypothek durch die NSV hat es zugleich eine Anzeige von der Übernahme auch der persönlichen Schuld gesehen und angenommen, idadurch sei der Beklagten die Schuldübernahme entsprechend der Vorschrift.des worden.!Das Berufungsgericht hat weiter ausgeführt, die Genehmigung der Schuldübernahme seitens der Beklagten habe , dem Verkäufer oder dem Käufer gegenüber erklärt werden können ünd zu ihrer Erteilung habe ein schlüssiges verhal- ^ ten genügt, das den Genehmigungswillen erkennen lasse. Das Berufungsgericht ist der Meinung, dass letzteres hier der Fall gewesen sei, da die Beklagte mit der NSV über die Rückzahlung des Abgeltungs- einverstanden, sei« Pür seine Auffassung hat das Berufungsgericht ferner angeführt, dass in der Regel die persönliche Haftung des Schuldners bei einer ausreichenden dinglichen Sicherung derart in den Hintergrund trete, dass der Gläu-bigey kein Interesse daran habe, den Verkäufer des belasteten Grundstücks als persönlichen Schuldner festzuhalten. dass 'sie die Zahlungen zu den in Aussicht genommenen Terminen; leisten werde und die Beklagte auch auf eine vor-zeitijge Rückzahlung des Abgeltungsdarlehns keinen Wert gelegt habe« Das Berufungsgericht hat unter diesen Umstän- I)as Berufungsgericht hat aus alledem gefolgert, dass infolge der befreienden Schuldübernahme die Klägerinnen nicht mehr Schuldner der Abgeltungslast seien und die Zwangsvollstreckung gegen sie daher nicht zulässig sei. Diie Revision wendet sich auch gegen die Annahme des Berufungsgerichts, die Beklagte habe die Schuldübernahme durch schlüssiges Verhalten genehmigt, indem sie mit der HSV übe£ die Rückzahlung des Abgeltungsdarlehns korrespondiert hRbe, Sie rügt, das Berufungsgericht habe übersehen, dass dieiseKorrespondenz durch die Anfrage der HSV wegen sofortiger Löschung und Rückzahlung in Gang gesetzt worden sei und[die Antwort der Beklagten vom 28. Februar 1944 daher nur den Charakter einer Auskunft gehabt habe* Weiter macht s:.e geltend, eine Genehmigung seitens der Beklagten würde vorausgesetzt haben., dass sie bei ihrer Handlungsweise von einer Schuldübernahme durch die HSV ausgegangen sei, wass indessen nicht der Fall gewesen sei und sich schon aus ihrom Schreiben vom 27 o Februar 1950 an den Finanzminister de^ Bandes Hessen ergebe, in dem sie u.a» gesagt habe, dass di^ HSV die Hypotheken nicht übernommen habe* Die Revisioii..rügt, dass das Berufungsgericht dieses Schreiben nicht berücksichtigt habe, und meint, auch der festgestellte Sachvjerhalt gebe keinen Anlass, einen Genehmigungswillen der Beklagten anzunehmen. September 1944 kündigte, konnte nach der Auffassung der Revision die Frage der Genehmigung einer Schuldübernahme bei der Beklagten überhaupt nicht akut werden, jla es sich um die Rückzahlung und nicht um die Übernahme der Verbindlichkeiten gehandelt habe„ Die Revision ; macht weiter geltend, die Beklagte würde sich nach den Ge- ^ pflogenh^iten der Realkreditinstitute vor einer Entscheidung, über die!Genehmigung eine Abschrift des Kaufvertrages haben vorlegen lassen und verlangt haben, dass die NSV sich in notarieller Urkunde der sofortigen Zwangsvollstreckung unterwerfe, wie es bei einer Schuldübernahme in der Praxis der Realkreditinstitute üblich sei* Das würde die Beklagte, wenh sie vom Berufungsgericht befragt worden wäre, vorge-trajjen und unter Beweis gestellt haben* Die Revision rügt, dass das Berufungsgericht in diesem Punkte seiner Aufklä-run^spflicht nicht genügt habe, und betont, dass die Beklagte weder die Vorlage des Kaufvertrages noch die Unterwerfung unter die sofortige ZwangsvollStreckung verlangt habä; daraus folgert die Revision ebenfalls, dass der Beklagten die Vorstellung gefehlt habe, eine Schuldüber-nahijae zu genehmigen* angenommen, dass in der Mitteilung des Verkäufers vom 22* Februar 1944 über die Übernahme der Hypotheken durch die NSV zugleich die Mitteilung von der Übernahme der persönlichen Schuld gelegen habe* Ob aber eine befreiende Schuld-übefnähme tatsächlich vereinbart worden ist, bedarf nach dem oben Gesagten noch der Aufklärung* Sollte eine solche zwischen den Parteien des Kaufvertrages nicht vereinbart worden sein, so könnte schlechterdings auch in dem Schreiben des Verkäufers vom 22* Februar 1944 keine Mitteilung von einer solchen Schuldübernahme gelegen habenv Schon die Richtigkeit des Ausgangspunktes der Überlegungen des Berufungsgerichts in der Genehmigungsfrage ist danach'“ zwischen der NSV und der Beklagten zustande gekommen 3ei (§ 414 BGB), hat das Berufungsgericht seihst nicht angenommen« Seihst wenn aber eine befreiende Schuldübernahme zwischen den Parteien des Kaufvertrages vereinbart sein sollte, so hat doch das Berufungsgericht die Genehmigung Soweit das Berufungsgericht erwogen-, hat, dass die dingliche Sicherung der Abgeltungslast erstrangig gewesen sei und deshalb die persönliche Schuld eine NSV eirigeleitet worden sei und es sich bei ihm um die Rückzahlung und Löschung der Belastungen, nicht aber um deren Portbestand gehandelt habe. auf Grutnd welcher Tatsachen die Beklagte zu der Annahme kommen musste, dass sie sich über die Genehmigung einer befreienden Schuldübernahme schlüssig werden solle * Weier der Verkäufer noch die Käuferin hatten ausdrücklich um die Genehmigung einer Schuldübernahme nachgesucht und hatten Vielmehr mitgeteilt, dass die NSV die Kapitalien welcher:Tatsachen die Beklagte annehmen konnte, dass ihr Verhalten als Genehmigung einer befreienden Schuldübernahme aüfgefasst werden könnec Für die Auffassung der Hessen einen Anhaltspunkt bieten, in dem diese die Ansicht vertreten hat, die BSV habe die Hypothekenbei dem Erwerb des Grundstücks nicht übernommen- Auch’ dürfte zu erwägen nis des Inhalts des Kaufvertrages angenommen werden kann und ob, wie die Revision meint, eine Genehmigung nicht ohne vorherige Unterwerfung des Erwerbers unter die sofortige Zwangsvollstreckung erteilt sein würde, wobei von Be- letztere der Beklagten nicht einmal von der Übernahme der Hypotheken Mitteilung gemacht; beide Vertragsparteien alsbald^zurückzahlen wolle- Das Berufungsgericht wird, falls es nach der erneuten Prüfung auf die Präge der Genehmigung ankommen sollte, darlegen müssen, auf Grund Beklagten im Jahre 1944 kann möglicherweise ihr Schreiben vom 27- Februar 1950 an den Finanzminister des Landes sein, ob eine Genehmigung seitens der Beklagten ohne Kennt deutung jsein kann, dass hinsichtlich der Hypothek von Grundstückseigentümer der sofor-