BGH · V ZR 173/55 vom 02.10.1957
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.1 UmstG sind auch jährliche Zahlungen des Staates oder kommunaler Verbände an eine Kirchengemeinde, die auf Grund einer anläßlich der Säkularisation übernommenen Verpflichtung zu dem kirchlichen Bedarf für die Erfüllung kirchlicher Aufgaben zu machen sind. schließend fanden zwischen der Klägerin und dem ge-nennten Verbände Verhandlungen über die Ablösung der Renten statt, in die sich in den KriegsJahren auch der erzbischöfliche Generalvikar von Köln einschalte be„ Sie scheiterten, weil der Generalvikar eine Genehmigung zur Ablösung durch Zahlung des 15-fachen Jahresbeträges nur erteilen wollte, wenn die seit dem Jahre 1938 angewachsenen Rückstände nachgezahlt würden; dies lehnte der Provinzialverband ab* Rach dem Kriege trat der Generalvikar von sich aus an den Provinzialverband heran* Er schilderte in seinem Schreiben vom 7. September 1945 zunächst den Gang der bisherigen erfolglosen Verhandlungen, wobei er auch auf seinen früheren Vorschlag, der die Zustimmung des Verbandes nicht gefunden hatte, hinwies» Ras Schreiben schloß mit den Worteni Oktober 1945, er sei damit einverstanden, die Renten durch Zahlung einer Abfindungssumme in Höhe des 16-fachen Jahresbetrages von 1937 unter gleichzeitiger Nachzahlung der seit 1938 rückständigen Beträge abzulösen; er errechnete den danach zu zahlenden Betrag mit 74 116,56 RM und schloß wie folgt% Dezember 1945 dem Provin-zialverband eine Ausfertigung dieses Beschlusses und bat um Überweisung des Ablösungsbetrages« letzteres geschah im Dezember 1945* Von alledem war aber der Generalvikar nicht unterrichtet worden« Als er von der Klägerin Ende des Monats Dezember 1945 einen Bericht über den Stand der Sache anforderte - falls Zustimmung erfolgt sei. Er selbeb habe aber Bedenken, diese Genehmigung auszusprechen, weil • die Ablösung zur Zeit nicht günstig für das kirchliche Vermögen erscheine* Auf seine Anweisung überwies die Kiä-gex’in den erhaltenen Betrag nach Abzug der für die Zeit von 1938 bis 1945 angefallenen Benten (24 705*52 EM), also 49 41!.04 3M, an den Provinzialverband zurück, wo dieser Betrag unter einem Fremdkonto seitdem geführt wird« Die Die Klägerin bat hierzu ausgeführts Sie leite die Passivlegitimation des beklagten Landschaftsverbandes aus der Landschafts ordnung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 12. Insoweit müßte sich die Klägerin, wenn sie anderer Auffassung wäre, den Einwand der Arglist und des widersprüchlichen Verhaltens entgegenhalten lassen. Hinsichtlich der Zulässigkeit des Rechtsweges sind von keiner Seite Bedenken erhoben wordene Es kann offenbleiben, ob die geltend gemachten Ansprüche dem bürgerlichen Rechte zuzurechnen oder ob sie öffentlich-rechtlicher Natur sind« Jedenfalls sind die Gerichte zur Entscheidung auf Grund der gewohnheitsrechtlichen Zuständigkeit der Gerichte für solche Klagebegehren berufen f§ 13 GVG) * Den Einwand der mangelnden Passivlegitimation hat der beklagte Verband in der Revisionsinstanz nicht mehr vorgetragen , Er war, wie sich aus § 33 der Landschaftsver-bandsordnung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 12« Mai 1953 (GVB1 271) ergibt, auch nicht begründete Das Berufungsgericht hat sich dem Standpunkt des Vorderrichters im wesentlichen angescblossen. Die eigene Ansicht der bischöflichen Behörde sei nämlich darin nicht ersichtlich« Auch sonst seien keine Umstände vorhanden, die das Verhalten des Generalvikars als ausdrückliche oder stillschweigende Genehmigung erscheinen lassen könnten« Es sei durchaus sinnvoll gewesen* der Entscheidung des Kirchenvorstandes nicht vorzugreifeny sondern abzuwarten, ob und aus welchen Gründen er zu dem Abschlüsse des Vertrages bereit sei und eine Genehmigung beantragen werde oder ob er sich dazu nicht entschließen könne. Das Schreiben vom 10* November 1945 lasse nicht erkennen, daß eine Zustimmung des Generalvikars nicht mehr-erforderlich sei« Es sei nach kirchlicher Praxis auch erforderlich, daß der Kirchenvorstand den gefaßten Beschluß schriftlich in doppelter Ausfertigung mit dem Vertragsentwurf der kirchlichen Aufsichtsbehörde zur Genehmigung vorlegec Die Xlägerin habe durch nichts zu erkennen gegeben, daß sie das Angebot des Provinzialverbandes mit Zustimmung des erzbischöflichen Generalvikars annehme, Der Mangel der gerade vom Verband verlangten Zustimmung des Generalvikars sei klar zu erkennen gewesen. Unter solchen Umständen könne sich der beklagte Verband nicht auf den Grundsatz von Treu und Glauben berufen, um seiner Auffassung zu dem Siege zu verhelfen. Auch die Einrede der Arglist greife nicht durch, Weder die Klägerin noch der Generalvikar hätten Erklärungen abgegeben, die darauf schließen lassen könnten, daß die gesetzlich erforderliche Zustimmung erteilt worden sei« Eine Genehmigung sei aber zur Wirksamkeit eines AblösungsVertrages gemäß § 21 Abs. 2 1v Das Berufungsgericht hat ausgeführt, die von der Rrovinzialverwaltung vorgeschlagene Ablösungsvereinbarung wäre als Vergleich zu werten gewesen, wenn sie wirksam zustande gekommen wäre; daher habe sie der Genehmigung durch die bischöfliche Behörde nach Maßgabe der Nr» 9 der Anordnung des preußischen Ministers.für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung vom 20. Februar 1928 (GS 12) bedurft« Hiergegen wendet sich die Revision» Sie meint, es fehle an den Voraussetzungen eines Vergleichs, weil Zweifel über eine Verpflichtung zur Rentenzahlung oder eine Ungewißheit darüber nicht bestanden hätten« Beide Teile hätten lediglich eine Ablösung der Rente durch eine Kapitalabfindung erstrebt« In Wirklichkeit sei ein gültiger Abfindungsvertrag zustande gekommen, der einer Genehmigung nicht bedurfte« Bei dieser Haltung verharrte sie bis zu dem Jahre 1945, sine Einigung über die Rentenablösung konnte nicht erzielt werden« Es bestand sonach zv/ischen den Parteien zu dem mindesten über die Höhe dieser Abfindung Strei Daß sich dieser nicht auf alle Punkte, insbesondere nicht auf den Grund des Anspruches, bezog, ist nicht ausschlaggebend (Palandt BGB 16« Aufl« § 779 Anm« 2a)« Wäre die vorgeschlagene Regelung angenommen worden* so hätte andererseits die Provinzialverwaltung insofern naebgegeben, als sie der Klägerin den 16-fachen Jahresbetoag und die Zahlung der Rückstände zubilligte. Wie aus dem Schreiben des Generalvikars vom 7* September 1945 hervorgeht; vertrat man auf der kirchlichen Seite an sich die Auffassung, daß "derartige Ansprüche üblicherweise mit dem 25-fachen Jah-resbetrag abcufinden" seien« Es ist auch im Schrifttum die Auffassung vortreten worden, daß in solchen Fällen, nämlich bei dauernden Naturalwertleistungen, eine höhere Ablösung angemessen sei« Breitfeld (Die vermögensrechtlichc Auseinandersetzung zwischen Staat und Kirche, 1929 Heft 41 der Abhandlungen aus dein Staats- und Vcrwaltungsrecht S« 354 f).ist z.Bc der Meinung, daß hier gegen eine Ablösung mit dem vierzigfachen Jahresbetrag nichts einzuwenden sei« Dazu kommt, daß die kirchenfeindliche Einstellung des Staates und sonstiger öffentlicher Verbände während der Zeit des Nationalsozialismus einer ausgesprochen kirchenfreundlichen Haltung der Öffentlichkeit in der Zeit nach dem Zusammenbruch im Jahre 1945 gewichen war« Auf Seiten der Kirche konnte daher die nicht unbegründete Erwartung aufkommen, daß sie nunmehr bei Staat und öffentlichen Körperschaften eine wohlwollende Behandlung ihrer Anliegen und Ansprüche finden werde, daß sich demgemäß auch die Verhandlungen Uber die Ablösung der Hen-ten in Zukunft auf einer für sie günstigeren Grundlage bewegen würden* Daß auch die Klägerin dieser Meinung war, ergibt sich au3 der Feststellung des Berufungsgerichts* die Klägerin habe auf weitere Ansprüche verzichten wollen, wenn die Beklagte die vorgeschlagene Ablösung zahle«. verlangen« An ihre bisherigen Vorschläge war sie nicht gebunden, da sich eine Einigung nicht hatte erzielen lassen« Nach alledem mußte die kirchliche Seite das Abstandnehmen von einer höheren Ablösungssumme als Verzicht und Opfer ansehen« Unter dem gegenseitigen Nachgeben im Sinne des § 779 BGB ist aber Jodes Opfer zu verstehen, das eine Partei nach ihrer Auffassung auf sich nimmt, mag es auch, objektiv betrachtet, nicht bestehen (Palandt aaO Anau 3)« Die Merkmale des Vergleichs, wie sie sich aus der angeführten Gesetzesbestimmung ergeben, lagen demnach vor« Benerkt sei noch, daß Palandt die Vereinbarung zwischen dem Vater und seinem unehelichen Kinde über dessen Unterhalt, über eine Abfindung und die Zahlung von Rück-standen.als Vergleich im Sinne des § 779 BGB bezeichnet (aaO § 1714 Anm® 1)» Ein gleiches muß erst i’echt dann gelten, wenn, wie im vorliegenden Falle, über die Höhe der Ablösung jahrelang gestritten worden war und schließlich beide Teile nach gegenseitigem Hachgeben eine Ablösung vereinbaren wollten« Die Revision widerspricht im übrigen mit ihrem Vorbringen der gesamten bisherigen Einlassung “es Beklagten» In seinem Antwortschreiben vom 50» Oktober 1945 hatte der Oberpräsident selbst die Genehmigung der bischöflichen Behörde verlangt, ersichtlich deshalb, weil er in der Vereinbarung einen Vergleich erblickte» Im Vorprozoß hatte das beklagte Land in der Klagecrwiderung die Vereinbarung als Vergleich angesprochen (Bl» 24 GA)» Der beklagte Verband übernahm diese Wertung;er berief sich gegenüber einem Schreiben der Klägerin vom 10» Mai 1954 auf einen "Ablösungsvergleich" vom Jahre 1945 (Bl» 5 GA) und vertrat diese Auffassung im gegenwärtigen Rechtsstreit noch in der Berufungsbegründung« Das Berufungsgericht hat weder verkannt, daß die Genehmigung schon vor Abschluß der Vereinbarung erteilt werden konnte,, noch hat es übersehen, daß eine besondere Form für die Erteilung der Genehmigung nicht vorgeschrieben war und daß sie jedem der beiden Vertragsteile gegenüber gegeben werden konnte, wenn es auch üblich ist, daß der Generalvikar sie der Kirchengemeinde erteilt;, Keine Par^ tei hatte einen Anspruch auf Genehmigungserteilung, Es stand im pflichtgemäßen Ermessen der bischöflichen Behörde, ob sie genehmigen wollte oder nicht« Die Frage, ob aus dem gesamten Verhalten des General-vikars eine Genehmigung zu entnehmen ist, hat das Berufungsgericht verneint« Da es sich bei den Schreiben des Generalvilcars an die Provinzialverwaltung und die Xirchen-gemeinde un Willensäußerungen einer Behörde handelt, stoht dem Revisionsgei'ieht eine freie Nachprüfung der Auslegung des Tatriciiters zu (RGZ 102, 1, 3 f; 161, 308, 317)«* Diese Nachprüfung führt indes zu demselben Ergebnis, zu dem auch das Berufungsgericht gelangt war« Es ist nicht ersichtlich, daß das Oberlandesgsricht wesentliche Beweisumstände unbeachtet gelassen hätte« Den Gang der ergebnislosen Vorverhandlungen und den Inhalt des Schriftwechsels hatte der Generalvikar in seinem Schreiben vom 7« September 194$ selbst geschildert« Welche Bedeutung diesem Teil des Briefes und damit der Vorgeschichte zukam, hat das Berufungsgericht .dargelegt; Keineswegs zwingt der Brief, wie die Revision meint, zur Annahme, der Generalvikar habe seine Zustimmung zu dem erweiterten Vorschlag von vornherein zu dem Ausdruck bringen wollen« Daß auch der Oberpräsident dieses Schreiben nicht als Zustimmung angesehen hat, ergibt dessen Schreiben vom 50« Oktober 1945* Dort wird ausdrücklich verlangt, daß der Generalvikar der Erklärung des Kirchenvorstandes seine Zustimmung erteilen solle« Ebensowenig lassen, wie das Berufungsgericht zutreffend ausführt, die Schreiben des Generalvikars an den Vorstand*der Kirchengemeinde eine Genehmigung erkennen« Wenn der Generalvikar das Schreiben des Oberpräsidenten vom 30. a) Die Ansprüche der Klägerin gehen, soweit nicht bestimmte DM-Beträge verlangt werden, auf Naturalleistungen zurück* Sie wurzeln in den Zeiten der Naturalwirtschaft y sind aber in Geldleistungen umgewandelt worden, Sie sind nach dem jeweiligen Werte der früheren NaturaÜP-eistungen in jeweiliger Währung zu entrichten (vgl, Weber, Die Ablösung der Staateieistungeu an die Kirchengesellschaften, 1948, S. 111) keine Anwendung* Sie bezieht sich ihrem Sinne nach nur auf den Schutz der Reichs mark und verbot vor der Währungsumstellung,Wertsicherungs klausein gegenüber der Reichsmark zu vereinbaren« Die geltend gemachten Ansprüche sind aber vor dem Inkrafttreten der Verordnung begründet worden und wurden erst nach dem Außerkrafttreten der Reicbsmarkwährung fällig* Das Verhältnis der alten zur neuen Währung hat die Verordnung nicht zu dem Gegenstand« Sie macht Rechtsgeschäfte, durch welche die Höhe einer nach der Währungsreform fällig wer-denden Forderung nach einem außerhalb der Währungsbestim-mungen liegenden Umstande festgelegt wurden, nicht unv/irk aam (BGH LM UmstG Nr, 2 zu § 13 und Nr, 2 zu § 18; vgl* Harmening/Duden, WährG § 13 Anm« 28)« b) Die Meinung des Berufungsgerichtes, die Ansprüche der Klägerin seien in volle DM-Beträge u.mzusteilen, weil sie auf eine Enteignung zurückgingen, bekämpft die Revision zu Recht« Es handelt sich nicht um Entschädigungen für entzogene Rechte, sondern um die Erfüllung ursprünglicher Verpflichtungen aus Stiftungendie der preußische Staat anläßlich der Säkularisation zu übernehmen hatte (vgl« §§ 36, 63, 77 des Reichsdeputationshauptschlusses, abgedruckt.bei Ebers, Reichs- und preußisches Staatskirchenrecht, 1932 So 3; Königliche Kabinettsorder betreffend die aus den Klösteraufhebungen abgeleiteten Dotationsansprüche der Pfarreien vom 25» September 1834» Ebers S, 168) und im vorliegenden Palle durch das vorläufige Reglement vom 22» Oktober 1803 auch tatsächlich übernommen hat«. Juli 1875 deutlich zu dem Ausdruck (Anlagen zu den stenographischen Berichten über die Verhandlungen des Hauses der Abgeordneten während der 2c Session der 12* Legislaturperiode 1875 Band 2 S, 1621 ff)*» Dort wird die Ausgabe für die Arnenverwalxung in\V®>|®wie folgt begründet: "als funda-tionsmäßige Armenrevenue aus der ehemaligen Abtei YtWMB» ermittelt; die Verpflichtung zur Fortzahlung ist durch die Säkularisation der Abtei ttMUBtauf den Fiskus über-gegangen1*» Ob die Kirchengemeinde mit Rücksicht auf die Inkorporation einen Rechtsanspruch auf Zahlung an sich selbso hatte, wie dies für anderen Sachbedarf einer inkorporierten Pfarrei bejaht worden ist (RGZ 96, 51, 36; 97, 170, 171; 101, 10, 12; 128, 16, 35), kann dahinstehen* Jedenfalls sind.se.it Bestehen der preußischen Verfassung vom 30o Januar 1850 alle Zahlungen für den Armenfonds stets an die Klägerin geleistet worden» Hieraus ergibt sich» daß nicht etwa die Kirchengemeinde durch die Säkularisation enteignet wurde. gen an die Klägerin nachgekommen« Seine Leistungen und späterhin jene des Provinzialverbandes stellen mithin keine Entschädigungen für eine Enteignung dar* Wenn die sog* Dotationsgesetze der Jahre 1873/75 Staatsleistungen zur Ausführung dieser Verpflichtungen vorsahen, so änderten sie als Etatgesetze die rechtliche Natur der zugrunde -liegenden Verpflichtung nicht ab {vgl* RGZ 113# 348, 350;c «««,* Erbsen, welche nach den Martinimarktpreisen von zahlbar sind« Eine solche in ihrem Umfange nicht durch Geld, sondern nach einem andern Maßstab bestimmte Verbindlichkeit ist keine Geldsummenschuld, sondern eine Geldwertschuld (BGH NJW 1957# 342 und die dort angeführten Nachweise)« Der Umstellung unterliegen aber nur die. Das Berufungsgericht hat ihn in Anwendung des § 18 Abs. 1 Nr. 1 UmstG im Verhältnis 1 : 1 als umgesteilt bezeichnet, weil es sich um Versorgungsrenten für die Armen handele. Fußnote 7)«Selbst in den Zeiten des Rückganges der kirchlichen Einkünfte hat man immer noch der Betreuung der Armen unmittelbar nach der Versorgung der Pfarrer gedacht (Permaueder aaO S« 932)« Leistungen an die Pfarrkirchen zu diesem Zwecke, mögen sie in der ersten einmaligen Ausstattung mit Mitteln odor in der wiederkehrenden Beistev.erung weiterer Hit'cel bestehen, dienen der Erfüllung eines Xul-tu'-bedarfnisses« Sie vermehren die kirchlichen Einnahmen (temporalicm) für die kirchliche Bedarfsdeckung, wie dies für anderen Bedarf beispielsweise durch die staatlichen Zuschüsse für die Pfarrbesoldung und die kirchliche Baulast | geschieht, und stellen damit eine "Versorgung" der Kirchengemeinde dar« Auf den Charakter der Leistungen als "Ausstattungen” weist übrigens auch die Bezeichnung "Dotation" hin, mit der der preußische Staat nach der Säkularisation seine Zahlungen benannt hatte (vgl« die erwähnte Königl« Kabinetts order vom Jahre 1834)«»