BGH · V ZR 139/87 vom 12.03.1987
Originalentscheidung als PDF
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November 1987 durch den Vizepräsidenten des Bundesgerichtshofes Dr. Thumm und die Richter Dr. Eckstein, Prof. Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 1. Gründe Die Revision ist innerhalb der Revisionsfrist beim Bayerischen Obersten Landesgericht eingelegt und zugleich begründet worden. Der Revisionsschriftsatz ist nicht von dem im Briefkopf angegebenen Rechtsanwalt B(m, der auch in den Vorinstanzen Prozeßbevollmächtigter der Klägerin war, unterzeichnet worden, sondern von Rechtsanwalt Dr. Dieter mit dem Zusatz "i.A.". Es entspricht ständiger Rechtsprechung, daß der Unterzeichner einer Rechtsmittelschrift die volle Verantwortung für den Inhalt derselben übernehmen und daß dies auch zu dem Ausdruck kommen muß (statt vieler BGHZ 37, 156; 92, 76 m.w.N.). ", sondern "i.A." gibt indes der Unterzeichnende zu erkennen, daß er für den Inhalt der Rechtsmittelschrift eine Verantwortung nicht übernehmen will und nicht übernimmt; er tritt mit einer solchen Unterzeichnung dem Gericht gegenüber nur als Erklärungsbote auf; eine Auslegung unter Heranziehung von Umständen außerhalb der Urkunde kommt nicht in Betracht (BAG DB 1967, 1904; Stein/Jonas/Leipold, ZPO 20. Eine Heilung eines derartigen, die wirksame Einlegung des Rechtsmittels betreffenden Mangels ist nach Ablauf der Rechtsmittelfrist nicht mehr möglich (Stein/Jonas/Leipold aaO § 129 Rdn. 29; Baumbach/Hartmann, ZPO 45. Die Revision ist daher gemäß §§ 552, 553, 554 a ZPO als unzulässig zu verwerfen.