BGH · V ZR 124/09 vom 07.01.2010
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Räntsch, die Richterin Dr. Stresemann und den Richter Dr. Czub beschlossen: Zwar rügt die Nichtzulassungsbeschwerde zu Recht, dass das Berufungsgericht die Zurückweisung des Aufrechnungseinwands rechtsfehlerhaft auf § 533 ZPO gestützt hat, der nur für den von dem Beklagten im Berufungsrechtszug erhobenen Aufrechnungseinwand, aber nicht für die von dem Kläger im Wege der Replik erklärte Aufrechnung gilt, und zwar auch dann nicht, wenn es sich -wie hierum eine Vollstreckungsgegenklage handelt (vgl. Die Beschwerde zeigt jedoch nicht die Entscheidungserheblichkeit des Fehlers auf.Da nach § 2040 Abs. 2 BGB eine Aufrechnung gegen eine zu dem Nachlass gehörende Forderung mit einem Anspruch gegen einen Miterben nicht zulässig ist, hätte etwas dazu ausgeführt werden müssen, warum der Kläger dennoch gegen den titulierten Kaufpreisanspruch der Erbengemeinschaft mit einem Schadensersatzanspruch wegen einer von ihm behaupteten Entwendung von Maschinenteilen durch den Beklagten zu 1 aufrechnen kann. Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).