Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 4. Dr. Hagen und die Richter Dr. Vogt, Dr. Räfle, Dr. Wenzel und Schneider beschlossen: Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 16. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 26. März 1979, V ZR 81/77, WM 1979, 692, 693; BGH, Urt. vom 23.
BUNDESGERICHTSHOF V ZR 121/92 BESCHLUSS vom 4. März 1993 in dem Rechtsstreit OLG Frankfurt -Az. 16U 208/90 vom 26.03.1992; LG Frankfurt - Az. 2/10 O 24/89 vom 21.09.1990; Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 4. März 1993 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Hagen und die Richter Dr. Vogt, Dr. Räfle, Dr. Wenzel und Schneider beschlossen: Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 16. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 26. März 1992 wird nicht angenommen. Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung. Die Revision hat im Endergebnis auch keine Aussicht auf Erfolg. Nach der vom Bundesgerichtshof fortgeführten Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 107, 364) kann eine Nichtigkeit von Verträgen, mit denen eine Steuerhinterziehung verbunden ist, nach §§ 134, 138 »BGB nur dann angenommen werden, wenn die Steuerhinterziehung der Hauptzweck des Vertrages ist (BGHZ 14, 30, 31; Senatsurteile vom 17. Dezember 1965, V ZR 115/63, NJW 1966, 588; vom 8. November 1968, V ZR 60/65, DNotZ 69, 350 = WM 1969, 163, 164; vom 23. März 1979, V ZR 81/77, WM 1979, 692, 693; BGH, Urt. vom 23. Oktober 1975, II ZR 109/74, WM 1975, 1279, 1281). Dieser Fall ist hier zweifelsfrei nicht gegeben. Die Beklagte trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Streitwert: 200.000 DM. Hagen VogV'?'-'';13- - .« Räfle Schneider ‘ ^ • $ 'vA y^ Wenzel