BGH · V ZR 115/64
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Beklagte und Revisionsbeklagte9 - ProzeßbevolXmächtigter: Rechtsanwalt Br. Der Vo Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 30o Juni 1967 unter Mitwirkung des Senatspräsidenten Dr. Augustin und der Bundesrichter Dr» Piepenbrock, Dr» Freitag, Hill und Offterdinger für Hecht erkannt: Zivilsenats des Oberlandesgerichts Nürnberg vom 28» Februar 1964 und das ihm zugrunde liegende Verfahren aufgehoben und die Sache zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurückverwiesen, dem auch die Entscheidung über die außergerichtlichen Kosten der Revision übertragen wird» Ausweislich des Geschäftsverteilungsplans bei dem Oberlandesgericht Nürnberg war der 4- Zivilsenat im Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung, auf den hin das Urteil ergangen ist, nämlich am 15» November 1963, mit einem SenatsPräsidenten und fünf Oberlandesgerichtsräten besetzt» Diese Besetzung schafft die Möglichkeit, in zwei personell verschiedenen Sitzgruppen zu entscheiden und verstößt daher nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs gegen Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GGo Diese Möglichkeit wurde auch nichtdadurch ausgeschlossen, daß der Vorsitzende die jeweilige Zusammensetzung des Gerichts nach einem bestimmten System im voraus festgelegt und die einzelnen Rechtssachen in bestimmter Reihenfolge zugeteilt hat, wie sich aus der Äußerung des Oberlandesgerichtspräsidenten in Nürnberg vom 22. zurückverwiesene Sachen wieder dem früheren Berichterstatter zu übertragene Bas angefochtene Urteil v/ar daher wegen des absoluten Revisionsgrunds des § 551 Nr« 1 ZPO in vollem Umfang aufzuheben und die Sache zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurückzuverweiaen«, Desgleichen war das dem Berufungsurteil zugrunde liegende Verfahren aufzuheben {§ 564 Abs« 2 ZPO}» Bio Niederschlagung der gerichtlichen Gebühren und Kosten beruht auf § 7 Abs. 1 Satz 1 GKG (vgl.