BGH · V ZB 7/89 vom 28.09.1989
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Dr. Hagen und die Richter Linden, Dr. Räfle, Dr. Lambert-Lang und Dr. Wenzel beschlossen: Die sofortige Beschwerde gegen den Beschluß des 12. Den gleichzeitig eingereichten Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen der Versäumung der Frist zur Begründung der Berufung hat das Oberlandesgericht zurückgewiesen. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Frist zur Begründung der Berufung kommt nur in Betracht, wenn nach dem Vorbringen der beantragenden Partei ersichtlich ist, ob und in welcher Weise im Büro ihres Prozeß-bevollmächtigten eine ausreichende Ausgangskontrolle für fristwahrende Schriftsätze sichergestellt wird und weshalb die angeordneten Kontrollmaßnahmen bei der Berufungsbegründung im vorliegenden Verfahren ohne Verschulden des Prozeßbevollmächtigten, das sich die Partei zurechnen lassen müßte (§ 85 Abs. 2 ZPO), unterlassen worden ist (BGH Beschl. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muß die Frist zur Begründung des Rechtsmittels genau zu dem Fristablauf, nicht lediglich als Vorfrist im Fristenkalender des zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten vermerkt werden (Beschl. Rechtsanwalt Schaaf, der zweitinstanzliche Prozeßbevollmächtigte der Klägerin, hat demgegenüber ausdrücklich vorgetragen, daß für die - erst am 17. Februar 1989 ablaufende - Berufungsbegründungsfrist (nur) Frist zur Wiedervorlage auf den 9.