Mai 2016 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, den Richter Dr. Czub, die Richterin Weinland und die Richter Dr. Kazele und Dr. Göbel beschlossen: Der Aussetzungsantrag ist in entsprechender Anwendung des § 64 Abs.3 FamFG zulässig (vgl. Senat, Beschluss vom 14.
V ZB 70/16 Beteiligte: BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS vom 24. Mai 2016 in der Abschiebungshaftsache ECU :DE:BGH:2016:240516BVZB70.16.0 Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 24. Mai 2016 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, den Richter Dr. Czub, die Richterin Weinland und die Richter Dr. Kazele und Dr. Göbel beschlossen: Die Vollziehung der mit Beschluss der 5. Zivilkammer des Landgerichts Paderborn vom 11. Mai 2016 gegen den Betroffenen angeordneten Sicherungshaft wird einstweilen ausgesetzt. Gründe: Der Aussetzungsantrag ist in entsprechender Anwendung des § 64 Abs. 3 FamFG zulässig (vgl. Senat, Beschluss vom 14. Oktober 2010 -VZB 261/10, InfAusIR 2011, 26 Rn. 8). Er ist auch begründet, weil die zwingend notwendige Anhörung des Betroffenen zu dem Haftverlängerungsantrag unterblieben und die Haft damit rechtswidrig ist (§ 420 Abs. 1 Satz 1, § 425 Abs. 3 FamFG, Art. 104 Abs. 1 Satz 1 GG). Stresemann Czub Weiland Kazele Göbel Vorinstanzen: AG Paderborn, Entscheidung vom 09.05.2016 - 11 XIV (B) 23/16 LG Paderborn, Entscheidung vom 11.05.2016 - 5 T 146/16