BGH · V ZB 22/86 vom 12.03.1987
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März 1987 durch die Richter Dr. Eckstein, Linden, Dr. Vogt, Dr. Räfle und Dr. Lambert-Lang beschlossen: Die sofortige Beschwerde gegen den Beschluß des 9. Die Beklagten haben nicht einmal geltend gemacht, daß diese anläßlich der Erteilung des Auftrags zur Berufungseinlegung dem früheren zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten das richtige Zustellungsdatum mitgeteilt hätten; sie tragen vielmehr vor, Rechtsanwalt (ihr früherer zweitinstanzlicher Prozeßbevollmächtigter) habe keinen Grund zu der Annahme gehabt, der EingangsStempel auf dem erstinstanzlichen Urteil entspreche nicht dem Zustellungsdatum. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes aber gehört es zu den in eigener Verantwortung wahrzunehmenden Sorgfaltspflichten des erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten, dem Rechtsanwalt, der mit der Einlegung der Berufung beauftragt wird, das Zustellungsdatum des anzufechtenden Urteils richtig anzugeben (s. Dezember 1984, III ZB 28/84, VersR 1985, 269 und v. Bei dieser Sachlage kann auf sich beruhen, ob nicht überdies auch die für den Wiedereinsetzungsantrag geltende Frist versäumt worden ist (§ 234 ZPO; vgl.