BGH · V BLw 3/50
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
, „ , einzige Tochter des de Sohn, die Anxragsgegnenn ist die am 9> Juni 1949 verstorbenen Bauern Erd.ruiskus diHH^-in HolBBHHio Der Vater war Eigentümer des im Grundbuch von .Horfl^ Band 3 Blatt 93 verzeichneten Hofesf der eine Größe von 17?6739 ha und einen Einheitswert von 13 600 DM hat» Der Antragsteller hat in juü 1949 beim Amtsgericht ( Landwirtschaftsgericht ) Erteilung eines Hoffolgezeugnisses beantragt» Die Antragsgegnerin hat diesem Tintrag widersprochen mit der Begründung, der Antragsteller .sei nicht WirtSchaftsfähig * Durch Beschluß vom 13. fes ^gestellt, daß der Antragsteller wirtschaftsfähig i-t« Die sofortige Beschwerde der Antragsgegnerin gegen diese Entscheidung hat das Oberlandesgericht durch Beschluß vom Die Antragsgegnerin hat formund fristgerecht Dechtsbeschwerde eingelegt0 Sie beantragt., den angef oclitenen Beschluß aufzuheben und festzustellen, daß der Antragsteller nicht wirtschaftsfähig ist, hilfsweise die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung zurückzuverweisexi» Der Antragsteller bittet um Zurückweisung der RechtsbeschY/erde» denn das Oberlandesgericht hat sie nicht zugelassen und der in § 2 Abs 1 LVR vorgeschriebene Beschwerdewert yon mehr als 6 000 DM ist nicht erreichte Der Wert des Beschwerdegegenstandes bestimmt sich nach § 2 Abs 4 LVR auf Grund you § 44 Abs 3 Buchst a LVO nach § 24 KostO» Praktisch bedeutet im Yorliegenden Falle, wie die Antragsgegnerin in ihrer ( nach § 1 Abo 1 LVR nicht zulässigen) Beschwerde vom 24° Januar 1950 gegen die Wertfestsetzung des Oberlandesgerichts auf 3 000 DM zutreffend hervorhebt, die Entscheidung über die’ Wirtschaftsfähigkeit des Antragstellers bereits die Entscheidung über, die Hoffolge selbst. in Verbindung mit § 18 KostO kommt als Wert des Hofes der Hinheitswert in Betracht * Der Einheitswert des Hofes beträgt 13 800 IM« Das Amtsgericht ist in den Gr Linden seines Beschlusses davon ausge_ gangen, daß der Hof mit rund 9 000 BW nicht zurückgezahlter Hypotheken belastet sei« In ihrer sofortigen Beschwerde vom 2. Wie hoch die Belastung noch ist, läßt sich anhand der Grundakten allein nicht ohne weiteres genau feststeilen« Es handelt eich dabei durchweg um Tilgungshypothekeil aus einem am 8. Oktober 1935 bestätigten landwirtschaftlichen Entschuldungsplan ( Bl 124 ff der Grundakten)* die im allgemeinen mit 1/2 zu einem geringen Teil-h. Bei der Mehrzahl der Belastungen hat die Tilgung am 1. Durch die Währungsreform ist hinsichtlich der Belastungen und Tilgungssätze keine Änderung eingetreten ( 5 1 Abs 1 des Gesetzes zur Sicherung des Lastenausgleichs vom 2.3epl-tember 1943, V0B1 B Z 1948, 277). als 15 Jahren in Drage, unter die vom Amtsgericht angenommene Belastung von noch.9 Mit dieser Entscheidung sieht der Senat die ( nach den obigen Ausführungen unzulä schwerde der Antragsgegnerin