BGH · V BLw 101/50 vom 09.08.1950
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von Grundstücken zugewiesen und gleichzeitig Abfindungen an die weichenden Erben festgesetzt* Der Antrags* gegner, der Zuweisung der Besitzung an sich selbst be* antragt hatte, hat gegen diesen Beschluss sofortige Beschwerde eingelegt. Burch den angefochtenen Beschluss hat das Oberlandesgericht Düsseldorf dieses Rechtsmit* tel zurückgewiesen. Laut Singangsstempel des Oberlaadesgerichte Düsseldorf ist sie dort am 19* Sep* tember 1950 eiogagangea# Sach einem Aktenvermerk auf der Rechtsbeschwerdeschrift wurde am 23* September 1950 die Vorlage der Akten an den Obersten Gerichtshof für die britieohe Zorns angeordnet.Hach dem Formblatt iBlatt 2 der Akten> führte dis Geschäftsstelle diese Anordnung am 28* September 1950 aus* lin lingangsatem* pal des Obersten Gerichtshofes für dis britieohe Zone findet sich nicht, sondern nur ein lingaagsstempel des Bundesgerichtshofes vom 4* Oktober 1950* an das Oberlandesgericht Düsseldorf gerichtet worden ist und dieses sie erst nach Ablauf der Beschwerde-trist vorgelegt hat, ist die Reohtsbesohwerde verspätet; die Sinlegung bei dem Besohwerdegerioht wahrt die Besohwerdefrist nicht* Der Bevollmächtigte des Antrags#egnera ist durch Schreiben vom 27# November 1950 von dem Sachverhalt unterrichtet worden# Bin Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen der Versäumung der Reohts-besohwerdefrist ist nicht eingenommen, wäre auch jetzt verspätet# Zudem hätte die Reohtsbesohwerde innerhalb der Vrist von einem Monat nach ihrer Einlegung begründet werden müssen* line solo he Begründung ist zwar in der Rechtsbeschwerdeschrift angekündigt, aber ebenfalls nicht eingegangen* Die Rechtsbesohwerde musste daher als unzulässig verworfen werden ($ 9 BVR)« Die losten des Rechtabe-s0hwerdeverfahrens hat der Aatragsgegner nach § 43 LVO zu tragen«