BGH · VI ZR 70/83 vom 21.02.1984
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Hiddemann und die Richter Scheffen, Dr. Steffen, Dr. Kullmann und Bischoff am 21. Februar 1984 gemäß § 554 b Abs.i ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Mit der Erwägung, daß dem Kläger ein durchsetzbarer nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch gegen seinen Grundstücksnachbarn zusteht (BGHZ 72, 289; 85, 375), kann ein Schaden des Klägers nicht verneint werden (BGH, Urteil vom 17. Dem Kläger, der bei gesamtschuldnerischer Haftung des Nachbarn, des Bauunternehmers und des Architekten (§ 840 BGB; BGHZ 85, 375, 387) seine Schadensersatzforderung nach seinem Belieben gegen die beiden Letztgenannten geltend machen (§ 421 Satz 1 BGB) und auch verwirklichen konnte, darf diese Gemäß § 249 Satz 1 BGB hat der Beklagte den Kläger so zu stellen, daß er auch ohne Inanspruchnahme seines Nachbarn schadlos bleibt.