BGH · VI ZR 67/90 vom 23.10.1990
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Klägers und Revisionsklägers, Rechtsanwälte Prof. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Steffen und die Richter Dr. Kullmann, Dr. Macke, Bischoff und Dr. Birkmann am 23. Oktober 1990 gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Das Verfahren des Berufungsgerichts ist nicht deshalb fehlerhaft, weil das Gericht die vom Kläger benannten Zeugen zu dem Nachweis einer unfallbedingten Schwerhörigkeit nicht vernommen und hierzu auch kein weiteres Sachverständigengutachten eingeholt hat. Die durch die Zeugen unter Beweis gestellte Behauptung, daß der Kläger vor dem Unfall über ein gutes Gehör verfügt habe und ihnen nach dem Unfall beim Kläger Hörschwierigkeiten aufgefallen seien, war für die Entscheidung unerheblich, weil der Kläger selbst vorgetragen hat, daß er auch nach dem Unfall zunächst noch einige Zeit keine Hörbeschwerden gehabt habe, und er sogar 4 Monate später gegenüber Prof. Und der vom Kläger beantragten Einholung eines weiteren Sachverständigengutachtens bedurfte es im Rahmen des § 287 ZPO, um den es hier geht, deshalb nicht, weil der gerichtliche Sachverständige Prof.