BGH · VI ZR 32/88 vom 10.05.1988
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- Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Dr. Kulimann, Dr. Ankermann, Dr. Macke, Bischoff und Dr. Birkmann am 10. Mit Recht hat der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle die Erteilung einer Vollstreckungsklausel zu dem Berufungsurteil vom 7. Da die Klägerin über vollstreckbare Ausfertigungen der erstinstanzlichen Urteile verfügt, auf Grund deren sie die Zwangsvollstreckung gegen den Beklagten betreiben kann, besteht für die Erteilung einer (weiteren) Vollstreckungsklausel zu dem Urteil des Oberlandesgerichts, durch das die Berufungen des Beklagten zurückgewiesen worden sind, kein Rechtsschutzbedürfnis. Schließlich läßt sich auch aus dem Umstand, daß das Berufungsgericht den Beklagten nur zur Zahlung geringerer Zinsen als das Landgericht verurteilt hat, kein Anspruch der Klägerin auf eine vollstreckbare Ausfertigung des Berufungsurteils herleiten. Denn der hierdurch eingetretenen Verkürzung ihres Zahlungsanspruchs kann die Klägerin ohne weiteres durch entsprechende Beschränkung ihres auf die Urteile des Landgerichts gestützten Vollstreckungsauftrags Rechnung tragen.