BGH · VI ZR 28/66 vom 02.04.1968
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Der VI o Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung vom 2. Der Kläger wendet sich dagegen, daß der Kostenbeamte auf Grund des § 30 GKG eine Beweisgebühr in Ansatz gebracht hat«, Dies ist jedoch mit Recht geschehen, Dor Kläger hatte seine Revision auch auf die Behauptung gestützt, das Berufungsgericht sei bei Erlaß der angefochtenen Entscheidung nicht ordnungsgemäß besetzt gewesen. Daraufhin hat der Vorsitzende des beschließenden Senats bei dem Präsidenten des Berufungsgerichts um Stellungnahme zu der Besetzungsrüge gebeten. Die von diesem übersandten Auskünfte und Urkunden (in Ablichtungen) sind den Prozeßbevollmächtigten der Parteien zur Kenntnis gebracht worden, dem Prozeßbevollmächtigten des Klägers mit der Bitte um Prüfung, ob er die Besetzungsrüge au fr echt erhalte. Dieser hat daraufhin die Rüge fallen gelassen, so daß sie nicht mehr Gegenstand der Revisions Verhandlung gewesen ist. hier hahe es an der Beweisaufnahme gefehlt, von deren Durchführung § 30 GKG das Erfüllen einer Beweisgebühr abhängig mache« Der Vorsitzende hatte nicht nur angeordnet (so § 25 Abo« 1 Nr« 2 GKG), daß die mit der BesotzungsrÜge auf-gostcllten Behauptungen nachgeprüft werden sollten, sondern es war auch schon zur Durchführung dieser Anordnung gekommen (§30 GKG)« Zwar ist hier über das Ergebnis dieser Beweisaufnahme nicht mehr vor dem Senat verhandelt worden (§§ 355 ff«2P0)« Das aber setzt die Anwendung des § 30 GKG entgegen der Ansicht des Erinnerungsführers nich voraus (vgl« BGH NJW 1964, 107)»