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BGH · VI ZR 480/13

Gericht: BGH · Aktenzeichen: VI ZR 480/13

Die Anhörungsrüge des Beklagten gegen den Senatsbeschluss vom 15. Der Beschluss des Senats vom 15. Nach § 544 Abs.4 Satz 2 ZPO kann das Revisionsgericht von einer Begründung des Beschlusses, mit dem es über die Nichtzulassungsbeschwerde entscheidet, absehen, wenn diese nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist. Der Senat hat bei der Entscheidung über die Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde das Vorbringen des Beklagten in vollem Umfang geprüft und im Ergebnis für nicht durchgreifend erachtet.

Zitierte Normen: Art. 103 GG § 544 ZPO
WellnerNichtzulassungsbeschwerdeAnhörungsrügeVorbringen

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
VI ZR 480/13
vom 21. Mai 2014 in dem Rechtsstreit
-2-
Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. Mai 2014 durch den Vorsitzenden Richter Galke, den Richter Wellner, die Richterinnen Diederichsen und von Pentz sowie den Richter Offenloch
 beschlossen:
Die Anhörungsrüge des Beklagten gegen den Senatsbeschluss vom 15. April 2014 wird aufseine Kosten zurückgewiesen.
Gründe:
1	Die zulässige Anhörungsrüge hat in der Sache keinen Erfolg. Der Beschluss des Senats vom 15. April 2014 verletzt den Anspruch des Beklagten auf rechtliches Gehör aus Art. 103 Abs. 1 GG nicht.
2	Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - Ill ZR 263/04, NJW 2005, 1432 f.). Nach § 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO kann das Revisionsgericht von einer Begründung des Beschlusses, mit dem es über die Nichtzulassungsbeschwerde entscheidet, absehen, wenn diese nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist.
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3	Von	dieser Möglichkeit hat der Senat im vorliegenden Fall Gebrauch ge-
macht. Der Senat hat bei der Entscheidung über die Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde das Vorbringen des Beklagten in vollem Umfang geprüft und im Ergebnis für nicht durchgreifend erachtet.
Galke	Wellner	Diederichsen
 von Pentz
 Offen loch
 Vorinstanzen:
LG Hannover, Entscheidung vom 12.03.2012 -19 0 36/07 -OLG Celle, Entscheidung vom 18.02.2013 - 1 U 37/12 -