BGH · VI ZR 249/03 vom 16.03.2004
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
März 2004 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Müller, den Richter Wellner, die Richterin Diederichsen und die Richter Stöhr und Zoll beschlossen: Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 5. Im vorliegenden Fall ist die Überprüfbarkeit des Berufungsurteils, das die tatsächlichen Grundlagen der Entscheidung zweifelsfrei erkennen läßt, gegeben, so daß die Beschwerdeführerin nicht gehindert war, Zulassungsgründe nach § 543 Abs. 2 ZPO und Revisionsgründe vorzubringen, und der Senat sich auch in der Lage sieht, diese sachlich zu prüfen (vgl. Die Zulassung der Revision ist auch nicht zur Sicherung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung erforderlich (§ 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Zwar weist die Nichtzulassungsbeschwerde zutreffend darauf hin, daß das Berufungsgericht dem Antrag der Klägerin, den gerichtlichen Sachverständigen zur Erläuterung seines schriftlichen Gutachtens zu laden, nicht stattgegeben hat, obwohl der Antrag weder verspätet noch rechtsmißbräuchlich gestellt worden ist (vgl. Die Zulassung der Revision ist aber trotzdem nicht geboten, weil der Klägervortrag nicht erkennen läßt, daß und in welcher Weise sich durch die Anhörung auf der Grundlage der im Urteil des Landgerichts festgestellten Beschwerden der Klägerin das Beweisergebnis in entscheidungserheblicherWeise hätte ändern können.