BGH · VI ZR 202/82 vom 29.03.1983
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Hiddemann und die Richter Dunz, Dr. Steffen, Dr. Kullmann und Dr. Ankermann am 29. Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 6. Ohne Rechtsfehler hat das Berufungsgericht die Klägerin dafür als beweisfällig angesehen, daß ihre Gehbehinderung auf einen Behandlungsfehler des Beklagten zurückzufUhren ist. Selbst wenn davon auszugehen wäre, daß die Eltern der Klägerin in diesem Fall auf der Hinzuziehung eines Gefäßspezialisten bei Auftreten von Komplikationen bestanden hätten, wie in der Berufungsbegründung der Klägerin behauptet worden ist, so würde das die Einwilligung in die Vornahme des Eingriffs durch den Beklagten nicht infrage stellen. Etwaige Versäumnisse in Bezug auf die konsularische Beteiligung eines Gefäßspezialisten und ihre Folgen wären auch in diesem Fall nicht unter dem rechtlichen Gesichtspunkt mangelnder Einwilligung, sondern allein nach den für Behandlungsfehler geltenden Beweisgrundsätzen zu beurteilen, nach denen eine Haftung des Beklagten nicht festgestellt werden kann.