BGH · VI ZR 182/65 vom 12.03.1965
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat in der Sitzung am 15« März 1966 unter Mitwirkung des Senatspräsidenten Dr. Engels und der Bundesrichter Hanebeck* Die Revision der Kläger gegen das Urteil des 1. Als die Revision am 13* Oktober 1965 eingelegt wurde* waren schon über 6 Monate seit der Verkündung des Berufungs-urtoils verstrichen. Das Gesuch der Kläger* ihnen gegen die Versäumung der Revisionsfrist die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren, ist durch den Senatsbeschluß vom 14* Dezember 1965 als unzulässig verworfen worden. Wie sich aus der Revisionseinlegung vom 13» Oktober 1965 und dem mit ihr verbundenen Wiedereinsetzungsgesudh ergibt, sind die Kläger auch selbst nicht der Auffassung gewesen, mit dem Schriftsatz vom 21« August 1965 bereits die Revision eingelegt zu haben« Es kann auch nicht der Wille ihres Erozeßbevollmächtigten gewesen sein, mit diesem Schriftsatz die Revision einzulegen, wenn er, wie er vorträgt, bei seiner Unterzeichnung irrtümlich gemeint hat, die Revision sei schon vorher eingelegt worden» Keinesfalls ist dem Schriftsatz zu entnehmen, daß mit ihm eine Revisionseinlegung gewollt gewesen sei»