BGH · VI ZR 136/89 vom 24.10.1989
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Steffen und die Richter Dr. Kullmann, Dr. Macke, Dr. Lepa und Bischoff am 24. Oktober 1989 gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Zwar bestehen Bedenken gegen die Ansicht des Berufungsgerichts, der Kläger könne bereits deshalb keinen Schadensersatz nach § 249 Satz 2 BGB verlangen, weil er sich durch die Errichtung eines dem früheren Gebäude nicht vergleichbaren Bauwerks zur Wiederherstellung selbst außer Stande gesetzt habe. Das Berufungsurteil wird aber von der weiteren Erwägung getragen, dem Anspruch des Klägers auf Zahlung der Wiederherstellungskosten stehe gemäß § 251 Abs. 2 BGB entgegen, daß die Herstellung einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert habe. Denn nach dem eigenen Vorbringen des Klägers beliefen sich die Herstellungskosten auf (291.830 + 31.000 =) 322.830 DM, während der Verkehrswert des Hauses vor dem Brand 272.000 DM betragen hat und das Wertinteresse des Klägers Für weitere Ersatzforderungen nach § 251 Abs. 2 BGB ist kein Raum, nachdem der Kläger bereits von seinem Gebäudeversicherer eine darüber hinausgehende Ersatzleistung von 268.558 DM erhalten hat.