BGH · VI ZR 135/84 vom 23.04.1985
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Steffen und die Richter Dr. Ankermann, Dr. Lepa, Bischoff und Dr. Schmitz am 23. April 1985 gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Der Beklagte zu 3) trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§97 Abs. 1 ZPO). den Äevisionsangriffen Jedenfalls deshalb stand, weil nach den Feststellungen des sachverständig beratenen Landgerichts, dem das Berufungsgericht gefolgt ist (BU 18), die extrem schlechten Testergebnisse vor allem im 10-m-Band auf die Möglichkeit nicht nur von Abgleichungsfehlern, sondern von Funktionsstörungen der Testantenne hinweisen und der Dritt-beklagte im Rahmen eines ordnungsmäßigen Testverfahrens dieser möglichen Fehlerquelle hätte nachgehen müssen. Die Tatsache, daß ein derart vollständiger Test unterblieben ist, hätte der Drittbeklagte dem Leser nicht verschweigen dürfen; durch die Veröffentlichung der Testergebnisse ohne diesen Hinweis hat er der Wahrheit zuwider vorgegeben, trotz der erforderlichen und vom Leser erwarteten Kontrolluntersuchungen zu den aus-gewiesenen Gewinnresultaten gekommen zu sein.