BGH · VI ZR 125/78 vom 10.07.1979
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Weber und die Richter Scheffen, Dr. Steffen, Dr. Kulimann und Dr. Ankermann am 10. Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Gründe Zwar kann es fraglich sein, ob die beklagte Stadt ihre Haftung hinsichtlich einer derartigen, mit der Benutzung des Sprungturmes verbundenen typischen Gefahr, wie sie sich im Streitfall verwirklichte, durch ihre "Badeordnung" auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränken konnte - dies insbesondere im Verhältnis zu dem zur Unfallzeit noch minderjährigen Kläger. Eine solche Anordnung ist auch nicht § 7 E der von der Beklagten erlassenen Badeordnung zu entnehmen; die Anweisung, daß die 5m-,7,50m- und 10m- Plattformen Mnur mit Genehmigung des Schwimmmeisters betreten und benutzt werden dürfen”, kann nur dahin verstanden werden, daß die Benutzung im allgemeinen vom Schwimmeister freigegeben werden muß, unter Umständen nach Beobachtung der daran interessierten Springer, wie dies im Streitfall auch geschehen ist.