BGH · VII ZR 332/86 vom 17.09.1987
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Girisch sowie die Richter Dr. Recken, Bliesener, Prof. Die Revision des Klägers gegen das Urteil des 19. September 1986 wird nicht angenommen, weil das Rechtsmittel im Endergebnis keine Aussicht auf Erfolg und die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat. Gründe Zwar durfte das Berufungsgericht bei dem selbständigen maschinenschriftlichen Zusatz in § 2 des Treuhandvertrages nach Form und Inhalt nicht ohne weiteres annehmen, daß diese Bestimmung "ersichtlich ausgehandelt" sei und damit eine wirksame Individualabrede darstelle. Aufgrund des insoweit unstreitigen Parteivortrags ging das Berufungsgericht jedoch rechtsfehlerfrei davon aus, daß der Kläger, ein Notar, alle schon vorhandenen und vom Beklagten ausgeführten Verpflichtungsgeschäfte bei seinem Beitritt zur Bauherrengemeinschaft kannte und diesen nicht widersprach. Unzutreffend sind auch die Ausführungen des Berufungsgerichts zu den Ausschluß- und zu den Verjährungsbestimmungen.