BGH · VII ZR 331/85
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
1. die Firma M|0|-As^|B GmbH, SfBlstraße MI, HaflBk, vertreten durch ihren Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht ESB, ebenda, Beklagte, Berufungsklägerin, Anschlußberufungsbeklagte und Revisionsbeklagte zu 1., Prozeßbevollmächtigter straße ^ Haf^, vertreten durch ihre Gesellschafter Kaufmann Albrecht KflA und Ingenieur Günter Apf^, ebenda, Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Girisch sowie die Richter Doerry, Bliesener, Obenhaus und Quack am 3. Die Revision des Klägers gegen das Urteil des 7. Der Kläger hat die Kosten der Revision zu tragen. Der Streitwert des Revisionsverfahrens beträgt 29.750,— DM (gegenüber dem Beklagten zu 1.: 12.643,75 DM und gegenüber den Beklagten zu 2.-4.s Diesen Betrag hat das Berufungsgericht als Vorteilsausgleich in Höhe von 25 % der ursprünglichen Dachherstellungskosten in tatrichterlicher Würdigung der hier vorliegenden besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles wegen der durch die Sanierung wesentlich verlängerten Standdauer des Daches anspruchsmindernd berücksichtigt. Dem Berufungsgericht ist eine offenbare Unrichtigkeit unterlaufen: Bei der Zurückführung der Sanierungskosten um den aus 107.000 DM errech-neten Vorteilsausgleichsbetrag von 26.750 DM und um die "So-wiesokosten" von 19.600 DM ist es statt von den Gesamtsanierungskosten von 110.000 DM irrtümlich von den ursprünglichen Herstellungskosten von 107.000 DM ausgegangen und damit auf zu erstattende Sanierungskosten von nur 60.650 DM statt richtig von 63.650 DM gelangt (BU 16). Um diese insgesamt 3.000 DM (zuzüglich Zinsen) sind deshalb nach den von der Revision nicht angegriffenen Anteilen von 42,5 % und 57,5 % (BU.15) die ausgeworfenen Urteilsbeträge zu erhöhen. Das kann gemäß § 319 ZPO ohne mündliche Verhandlung im Wege der Urteilsberichtigung auch durch das Revisionsgericht und von Amts wegen geschehen.