BGH · VII ZR 166/11 vom 12.04.2012
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Dr. Kniffka, den Richter Dr. Kuffer, die Richterin Safari Chabestari, den Richter Dr. Eick und den Richter Prof. 1 Nach § 116 Satz 1 Nr. 2 ZPO kann der Klägerin, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Nachtragsliquidation, die im Handelsregister gelöscht ist, Prozesskostenhilfe nur bewilligt werden, wenn die Kosten weder von ihr noch von den vom Gegenstand des Rechtsstreits wirtschaftlich Beteiligten aufgebracht werden können und wenn die Unterlassung der Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung allgemeinen Interessen zuwiderlaufen würde. Es kann dahinstehen, ob die Bewilligung von Prozesskostenhilfe bereits deshalb zu versagen ist, weil nach dem Vortrag der Klägerin die einzige wirtschaftlich Beteiligte die Kosten zwar aufbringen könnte, ihr dies möglicherweise aber nicht zuzu demuten ist (vgl. 2 Diese Voraussetzungen hat die Klägerin nicht dargetan; auch der Akten- Dass nach dem Vortrag der Klägerin durch das Verhalten des Beklagten der Fiskus im Bereich von Umsatz- und Ertragssteuern geschädigt worden sein soll, ist in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung (vgl.