BGH · VII ZB 3/97 vom 15.05.1997
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Die sofortige Beschwerde des Beklagten gegen den Beschluß des 7. Da der Beklagte die Berufung innerhalb der Berufungsbegründungsfrist nicht begründet hat, wurde die Berufung mit Beschluß vom 24. Januar 1997, eingegangen am gleichen Tage, begründet der Beklagte die Wiedereinsetzung damit, sein Prozeßbevollmächtigter habe die Frist in den Fristen- und Terminkalender selbst eingetragen. Januar 1997 die Frist auf den 26. Januar 1997 eingetragen, was dazu geführt habe, daß auch die Vorfrist erst auf den 17. Er entschuldigt dies damit, durch einen Kanzleiumzug und daraus resultierende technische Probleme sei die Organisation der Kanzlei erheblich belastet worden. Das Kammergericht hat den Antrag auf Wiedereinsetzung zurückgewiesen, weil die Fristversäumung vom Prozeßbevollmächtigten verschuldet worden sei. Wie das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat, ist die Fehl-eintragung der Frist auch unter Berücksichtigung der Belastungen durch den Kanzleiumzug, als durch Fahrlässigkeit verursacht und deshalb verschuldet anzusehen.