BGH · VII ZB 2/87 vom 09.04.1987
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Girisch sowie die Richter Bliesener, Obenhaus, Prof. Die sofortige Beschwerde des Klägers gegen den Beschluß des 8. Vom Berufungsgericht auf das Fristversäumnis hingewiesen, hat er rechtzeitig um Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gebeten und sich dabei darauf berufen, in einem anderen Zivilprozeß habe das Landgericht seine Prozeßbevollmächtigten darauf hingewiesen, die Frist zur Begründung einer in den Gerichtsferien 1986 eingelegten Berufung beginne erst mit dem Ende der Gerichtsferien zu laufen und ende daher am 16. Mit dem angefochtenen Beschluß hat das Berufungsgericht die Wiedereinsetzung versagt, weil die Versäumung der Berufungsbegründungsfrist auf einem Verschulden der Prozeßbevollmächtigten des Klägers beruhe, die selbst das Fristende auf den 15. Deshalb hat das Berufungsgericht auch die Berufung des Klägers als unzulässig verworfen. Das Berufungsgericht hat zutreffend ausgeführt, daß die Prozeßbevollmächtigten des Klägers schuldhaft die Berufungsbegründungsfrist versäumt haben und dem Kläger deshalb Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht gewährt werden kann. Die sofortige Beschwerde des Klägers ist danach mit der Kostenfolge aus § 97 ZPO zurückzuweisen.