BGH · VII ZB 17/89 vom 23.11.1989
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Girisch sowie die Richter Bliesener, Prof. Die sofortige Beschwerde der Streithelferin der Kläger gegen den Beschluß des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main - 22. Die Kläger, unterstützt von der Streithelferin und Beschwerdeführerin, fordern von den Beklagten zu 2 und 3 als Gesamtschuldner aus einem "Betreuungsvertrag" die Zahlung von 86.528,40 DM nebst Zinsen. März 1989, haben die Prozeßbevollmächtigten der Streithelferin gegen das Urteil Berufung eingelegt und das Rechtsmittel innerhalb der bis zu dem 22. Juli 1989 hat das Berufungsgericht die Berufung als unzulässig verworfen, weil das Rechtsmittel nicht innerhalb der für die Hauptpartei laufenden Frist eingelegt worden ist (vgl. Die Beschwerdeführerin macht insoweit lediglich geltend, daß das Empfangsbekenntnis der erstinstanzlichen Klägervertreter keine leserliche und erkennbare Unterschrift des Empfängers enthalte, so daß nicht zu erkennen sei, von wem das Empfangsbekenntnis stamme. Vielmehr belegen zahlreiche weitere in den Akten befindliche Unterschriften (z.B. GA I, 136, 172, 182; II, 243), daß das Empfangsbekenntnis von dem auch als Absender bezeichneten Rechtsanwalt Sch. unterzeichnet worden ist, der innerhalb der die Kläger vertretenden Anwaltssozietät die eigentliche Sachbearbeitung übernommen hatte.