BGH · VII ZB 15/58 vom 28.03.1958
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in der Sitzung vom 9» Juni 1958 unter Mitwirkung des Senatspräsidenten Glanzmann und der Bundesrichter Rietschel, Br. Heiinann-llrosien, Br, Winkelmann und Hubert Meyer beschlossen* Der Rechtsanwalt Hanns Mppjppin wird verurteilt, die Kosten des BeschwerdeVerfahrens vor dem Bundesgerichtshof zu tragen. Wo Io Durch Urteil des Landgerichts in Essen vom 25* Juni 1956 ist der Schuldner verurteilt worden, die Gläubigerin von zwei Verbindlichkeiten in Höhe von je 6aOOO.— DM nebst 7 Zinsen seit dem* 1* Februar 1954 zu befreien» Die Berufung des Schuldners gegen diese Entscheidung ist rechtskräftig zuruckgewiesen worden» Da der~Schuldner den Urteilen keine Folge leistete, erwirkte die Gläubigern einen Beschluß des Landgerichts in Essen, durch den sie ermächtigt wurde, sich auf Kosten des Schuldners von den Verbindlichkeiten freizustellen * Zugleich wurde der Schuldner verurteilt, die hierzu erforderlichen Kosten in Höhe von 14*700,— DM an die Gläubigerin vorauszuzahlen• Die hiergegen gerichtete sofortige Beschwerde des Schuldners wurde durch Beschluß des 18* Zivilsenats des Oberlandesgerichts in Hamm vom 28» März 1958 zuruckgewiesen. Gegen diese Entscheidung hat der Schuldner sofortige weitere Beschwerde erhoben» Rechtsanwalt ist wiederholt auf die Unzulässigkeit der Beschwerde, durch Sohreiben des Bundesgerichtshofs vom 2, Juni 1958 auch auf die Kostenfolge des § 102 ZPO hingewiesen worden.