BGH · VIII ZR 6/97 vom 04.06.1997
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Vorsitzende Richterin Dr. Deppert und die Richter Dr. Paulusch, Dr. Hübsch, Dr. Beyer und Ball am 4. Der Antrag des Beklagten zu 1) auf Prozeßkostenhilfe wird abgelehnt, weil die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Prozeßkostenhilfe nicht dargetan sind. Die Vermögenslosigkeit, die nach der Behauptung des Beklagten durch eine Zuwendung seiner beiden Grundstücke ^p^^und^P a an seinen 19 Jahre alten Sohn im Wege vorweggenommener Erbfolge eingetreten ist, rechtfertigt die Zubilligung von Prozeßkostenhilfe nicht, weil sich der Beklagte damit gezielt vermögenslos gemacht hat (BGH, Urteil vom 6. Die Verwertung des Grundstücks Da der Beklagte bei einer Verwertung des genannten Grundstücks in der Lage ist, die Kosten der Prozeßführung in der Revisionsinstanz zu tragen, kommt es auf seine - bisher nicht hinreichend glaubhaft gemachten - Einkommensverhältnisse (§ 115 Abs. 1 ZPO) nicht mehr an.