BGH · VIII ZR 96/61 vom 11.07.1962
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MSchG auch dann dringend benötigen, wenn sie die Räume zwar auf Grund besonderer rechtlicher Regelung (hier auf Grund einer Inanspruchnahme nach dem Reichsleistungsgesetz) unter Auf-rcchterhaltung des Mietverhältnisses vorübergehend nutzen kann, eine zeitlich begrenzte Nutzung aber zur Befriedigung des Bedürfnisses nicht ausreicht„ ^HHHHHbtraße zu dem Betrieb einer Milchwirtschaft gepachtete In Jahre 1925 trat die Beklagte als Verpächterin in den Vertrag ein« Durch Verträge vom 12* Juli 1929 und 26, Februar 1930 vermietete die Beklagte dem Vater der Klägerin zwei angrenzende Grundstücksteile zur Errichtung von Tennisplätzen, Die Verträge liefen nach bestimmter Vertragsdauer auf unbestimmte Zeit mit dreimonatlicher Kündigungsfrist. März 1944 eine Verfügung, nach der die Tennisplätze gemäß §§ 2 a, 10 und 25 des Roichsleistungsgesotzes (RLG) zur Aufstellung von Baracken mit sofortiger Wirkung sichergestellt wurden. gnns soi niögl ich ~ wenn der Klägerin sofort eine andere Wohnung zur Verfügung gestellt werde, ihr eine entsprechende Entschädigung für investiertes Kapital gewährt oder ihr Gelände zur Errichtung einer neuen Existenz zugewendet werde« In den Schreiben wurde darauf hingewiesen, daß die Klägerin ihre Existenz eingebüßt habe und man darauf bedacht sein müsse, ihr Gelegenheit zu geben, sich nach Kriegsende eine neue Existenz aufzubauen. September 1944, daß die gestellten Entschädigungsforderungen keine Grundlage zu weiteren Verhandlungen böten» Eer Oberbürgermeister habe daher auf Grund der Verträge vom 12» Juli 1929 und 26» Februar 1930 das Pachtverhältnis über das verpachtete Gelände zu dem 31» Eezcnber 1944 gekündigt» Eie V/irtschaftsräume in den Hause El^BHHHim^siraße VI wurden auf Grund des Reichsleistungsgesetzes sichergestellt» Bezüglich der Y/ohnräume in diesem Hause habe er die Klägerin um endgültige Stellungnahme bis 14. teilte am 14» September 1944 mit, die Klägerin sei nach einer persönlichen Rücksprache bei dem Baunnt bereit, die Raume freizugeben* Am 15« September 194 4 hat die Klägerin eine von den damaligen Sachbc-arbo Ur I>®lnandGchriftlich aufgesetzte Erklärung unterschrieben, in der cc heißt, sie sei bereit, sowohl die • Ccwerbcräune in Erdgeschoß als auch die Y/ohnräumc in ersten Obergeschoß des Hauses EM^BflflHiiHHBstraße fl bald freiwillig zu raunen. Dezember 1944, über des-□on Bekanntgabe an die Klägerin oder ihre Vertreter sich aus den Akten der Beklagten nichts ergibt, nahm die Beklagte den Standpunkt ein, eine Entschädigungspflicht nach dom Rcichsleistungsgesctz bestehe nicht, da die Pachtverträge jederzeit kündbar seien. Nachdem die Beklagte der Klägerin unter dem 23« August 1956 eine Bescheinigung erteilt hatte, daß die Klägerin bis bis zu dem Tage der Beschlagnahme Mieterin des Geländes gewesen cei und durch pie Beschlagnahme das Mietver--hältnis nicht aufgehoben, sondern nur unterbrochen worden sei, teilte die Beklagte dem Amt für Verteidigungslasten mit Schreiben vom 21. März 1957 mit, aus den aufgefundenen Unterlagen sei klar ersichtlich, daß die Mietverhaltnisse nach ordnungsmäßiger Kündigung abgelaufen gewesen seien und ein Erstattungsanspruch nicht bestehe. Das Mietverhältnis über die Grundflächen, auf denen die Tennisplätze angelegt worden waren, unterlag als Mictverhältnis über gewerblich genutzte unbebaute Grundstücke nach § 1 Abs.l Satz 2 MSchG dem Mieterschutz» Das verkennt auch das Berufungsgericht nicht~ 1 MSchG finden, wenn jemand mietweise ein Gebäude innchat, das im Eigentum oder in der Verwaltung einer Gemeinde steht und entweder öffentlichen Zwecken oder zur Unterbringung von Angehörigen der Gemeindeverwaltung zu dienen bestimmt ist oder bestimmt wird, die §§ 1 bis 31 keine Anwendung, soweit die Gemeinde die Räume für eigene Zwecke dringend benötigt» Die Revision glaubt allerdings zu Unrecht, diese Vorschrift greife schon deshalb nicht Platz, weil sich auf den an die Klägerin vermieteten Grundstücken kein Gebäude befunden habe» Nach § 1 Abs.l Satz 2 MSchG galt vor dem Erlaß des Geschäftsraummietengesetzes der für Mietverhältnisse über Gebäude bestimmte Mieterschutz auch für MietverhUltnissc über gewerblich genutzte unbebaute Grundstücke» Dann aber müssen die Vorschriften, die bei besonderen Fällen den Mieterschutz für Gebäude ausnehmen, in entsprechender Anwendung des § 1 Abs»l Satz 2 MSchG ebenfalls für Mietverhältnisse über gewerblich genutzte unbebaute Grundstücke gelten» Andernfalls wäre für diese Mietverhältnisse eine ungerechtfertigte Bevorzugung eingetreten (Bettermann, Mieter-schutzgesctz § 32 Anm.42, Der von der Gebietskörperschaft getroffenen Bestimmung ist aber das Merkmal einer gewissen Dauer zu eigen (vgl etwa für die Zubehöreigenschaft des Privatrechts § 93 AbGol Satz 1 und Abs.2 n.-it: aas iio ru f un g a g e r i o h t nichts festgestellta Das von dor Klägerin gemietete Gelände war von jeher privjitwirtschaftlich genutzt worden, es gehörte zu dem sogenannten finanzvermögen der Beklagten» Daß die Beklagte durch einen üfi'entlichrechtlichen V/idinungsakt diese Zweckbestimmung hat ändern und die Flächen dem VerwaltUngs-vermögen hat zuführen wollen, ergibt der Inhalt der Akten nicht» Das Berufungsgericht stützt sich lediglich darauf.;daß die Beklagte auf dem Gelände der Tennisplätze Baracken zur Unterbringung von Ostarbeitern hat errichten wollen» Das allein kann nicht genügen» Soweit ersichtlich, ist nicht mehr geschehen, als daß die Beklagte als Bodarfsstelle nach § 3 a RLG von der Klägerin als der Leistungspflichtigen verlangt hat, daß sic ihr, der Beklagten, den Gebrauch der Tennisplätze gestatte und die Ausübung eigener Rechte unterlasse» Dafür, daß die Vertreter der Beklagten auch des Willens gewesen seien, bei Beendigung des Krieges das Grundstück nicht wieder privatrechtlich durch Vermieten zu nutzen, ist nichts hervorgetreten. Dezember 1944 die Zahlung einer Entschädigung ausdrücklich deshalb abgelehnt , weil sie die Verträge jederzeit habe kündigen können und nach dem Vertragsinhalt für den Pall der Kündigung eine Entschädigungsverpflichtung nicht gegeben sei» Boi einer Kündigung nach § 32 Abs»4 MSchG hätte die Beklagte eine Entschädigung nicht schlechthin ab-lchncn dürfen; denn der Mieter von Geschäftsräumen, dem für das Jahr 1944 der Mieter von gewerblich genutzten unbebauten Grundstücken gleichzusetzen ist, kann gemäß § 32Äiro2-.. Selbst wenn aber die Unterbringung von Ostarbeitern eine der Beklagten selbst obliegende Aufgabe gewe*r son ist, so tragen jedenfalls die Erwägungen des Berufungsgerichts noch nicht seine Annahme, die Beklagte habe die der Klägerin vermieteten Grundstücke für diesen Zweck dringend benötigt* Nach der Feststellung des Berufungsgerichts hatte die Beklagte als Bedarfsstelle Einer Regelung, die unter Fortbestehen des Mietvertrages den Vermieter zur Nutzung des Mietraumes berechtigt, wohnt notwendig eine zeitliche Begrenzung innc; denn eine dauernde Übertragung dos Nutzungsrechts ware niT, acn Wessen dos Mietverhältnissoo nicht vereinbar» Sind die öffentlichen Zwecke dagegen zeitlich nicht beschränkt oder dauern sie mindestens über die Zeit hinaus- für die der Körperschaft der Miet-raun zur Verfügung steht, so deckt möglicherweise die zeitweilige Erlangung des Mietraumes nicht das Bedürfnis der Körperschafto In diesem Pall kann ihr der Weg der Kündigung nach § 32 Abs„4 MSchG offenstehen, auch wenn sic den Mietraum bereits nutzt» Hier spricht, wie schon oben erwähnt, viel dafür, daß die Beklagte die Tennisplätze - ebenso übrigens die Räume des Wohnhauses - nur für einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum hat nutzen wollen, nämlich für die Bauer der kriegsbedingten Beschäftigung von Ostarbeitern, die in Barak-ken untergebracht werden mußten» Baß die Beklagte ein wcitergehcndec Interesse, das nicht durch Maßnahmen nach dem Rcicholeistungsgesetz befriedigt wurde, gehabt hat, ergeben jedenfalls die zu dem Gegenstand der Verhan-lung gemachten Akten dos Liegenschaftsamtes der Beklagten nicht» Nach den bisher unterbreiteten Sachverhalt stellt sich das Verhalten der Beklagten so dar, daß sie in Aussicht genommen hatte, die Inanspruchnahme der Grundstücke nach dem Reichsleistungsgesetz wieder aufzuheben, daß sie dadurch erst einen künftigen Raumbedarf schaffen wollte und unter Außerachtlassung der Rechtslage ohne Rücksicht auf die allein maßgebliche Bestimmung des § 32 MSchG das Mietverhältnis mit der Klägerin kündigte, Bas Berufungsgericht billigt es und führt aus, nach der Inanspruchnahme auf Grund des Reich leistungsgesetzcs habe die Beklagte laufend die Nutzungsentschädigung an die Klägerin zahlen müssen» Sie habe daher ein rechtliches Interesse gehabt, durch eine zulässige Kündigung die Mietverträge zu beendi- Sie kann nicht deshalb zulässig sein., weil an ihr, wenn sie zulässig war, die Beklagte ein rechtliches Interesse hatte* Das Kündigungsrecht nach § 32 MSchG trägt einen Ausnahmecharakter* An die Tatbcctandsvoraussctzungen müssen daher strenge Anforderungen gestellt wordene Die Bestimmung des § 32 MSchG entspricht der des § 4 MSchG* Hier wie dort genügt nicht schon jedes Interesse des Vermieters an der Beendigung dos Mietvcrhältnisccc, sondern nur ein besonders dringliches eigenes Interesse gerade an der Erlangung des Micträumes. ]?ür die Erwägung, daß es für den Vermieter wirtschaftlich vorteilhafter sei, Räume kraft Eigentums statt auf Grund des Reichsleistungsgesetzes zu nutzen, könnte höchstens in Ausnahmefällen Raum sein* Zumindest kann unter solchen Umständen im allgemeinen von einem dringenden Bedarf keine Rede sein* Im übrigen übersieht das Berufungsgericht, daß die Klägerin, solange sie nach § 26 RLG für die Überlassung der Nutzungen eine Vergütung erhielt, der Beklagten auch Miete zahlen mußte» Eine wirtschaftliche Belastung der Beklagten konnte nur dann cintreten, wenn die Vergütung den Mietzins überschritt* Ob das der Pall war, ist nicht festgestellt» st nicht in der Lage., über den Klage-er die Tennisplätze betrifft, selbst Das Berufungsgericht hat nämlich wei-Schweigen der Klägerin von 1945 bis daß sie entweder stillschweigend auf ihre Mieterrochte verzichtet oder diese verwirkt habe« Ihre Behauptung, sic habe im Jahre 1948 bei den Besatzungsbehörden unter Berufung auf die Pachtverträge eine EntSchädigung verlangt, werde als verspätet nach § 529 Abo.2 Diese Ausführungen greift die Revision mit Recht an, Es ist unzutreffend, daß die Klägerin die Behauptung, sic habe Ansprüche bei den Besatzungsbehörden im Jahre 1948 angcmeldct, nicht im ersten Rechtszuge vorgebracht habe« Die Klägerin hat im Schriftsatz vom 19» Januar 1959 vor dem Landgericht ausdrücklich vor-getragen, sie habe mit Schreiben vom 22. November 1948 ihre Forderung bei dem Besatzungsamt angemeldet« In der Berufungsbegründung hat sie ausgeführt, abwegig sei die Ansicht, die Klägerin hätte nach dem Jahre 1945 sofort ihre Rechte aus den Mietverträgen bei der Beklagten geltend machen müssen« Das gesamte Gelände sei von der Becatzungsmacht beschlagnahmt worden« Entschädigungen habe es nicht gegeben« Sobald Entschädigungen gezahlt worden seien, habe sie ihre Anträge gestellt una auch ein Schreiben der Beklagten erhalten - daß sie Mieterin cc:i. Unter diesen Umstanden war für eine Zurückweisung der Behauptung der Klägerin wegen Verspätung kein Raum» Das Berufungsgericht hätte sich daher nicht damit begnügen dürfen, aus den herangezo-genon Akten fectsuoteilen, daß die Klägerin am 26„Januar 1953 einen Entschädigungsantrag beim Besatzungskostenamt cingcreicht hat;, sondern hätte, wenn es einen Verzicht oder eine Verwirkung annehmen wollte, erwägen müssen, von welchen Zeitpunkt an überhaupt solche Anträge mit Aussicht auf Erfolg hätten gestellt werden können» Im übrigen deutet schon der vom Berufungsgericht behandelte j\ntrag der Klägerin vom 26» Januar 1953 darauf hin, daß bereits vor.-diover. Anträge Verhandlungen mit der Beklagten geschwebt haben müssen» Im Anträge erklärt die Klägerin, sic reiche den Antrag nach Rücksprache mit den Besätzungskostenamt und auf Vorschlag des früheren Stadtkommandanten Mr» ein» Zudem rührt eine Bescheinigung der Beklagten, daß die frühere Tennisplatz-anlagc auf dem städtischen Gelände, das an die Klägerin vernietet worden sei, nicht mit städtischen Mitteln errichtet worden sei, schon vom 13» November 1952 her» V/cnn das Berufungsgericht es darauf abstellt, die 3e-klagtc brauche nicht mehr damit zu rechnen, daß die Klägerin noch auf die Mietverträge zurückkommen werde, so hat es ersichtlich die Rechtsprechung im Auge, wonach eine verspätete Geltendmachung einen Verstoß gegen Treu und Glauben dann bildet, wenn der Schuldner sich darauf einrichten durfte, daß er mit dem Anspruch des Gläubigers nicht mehr zu rechnen brauche, und sich auch darauf eingerichtet hat» An einer Feststellung, daß die Beklag- to sich bis zu dem Jahre 1952 in ihren Maßnahmen darauf eingestellt hat, die Klägerin werde auf ihre Ansprüche nicht zurückkonmen, läßt das Berufungsgericht es fehlen. Nach den Angaben der Klägerin in ihrem Entschädigungsantrage scheint eine amerikanische Ililitäreinheit den nach wie vor benutzten Platz mit Schotterung und Asphalt versehen zu haben, so daß er für Tennisplätze nicht mehr verwendet werden kann. Das Berufungsgericht hätte auch, selbst wenn anzunehmen wäre, daß Ansprüche der Klägerin aus dem Vertrage zu einen nach Kriegsende liegenden Zeitpunkt auf Grund Verzichtes oder Verwirkung beendet wären, nicht zu einer vollständigen Abweisung der Klage gelangen dürfen. September 1914 über das Gebäude und den Garten betrifft, so meint das Berufungsgericht, er sei einverständlich aufgehoben worden, Die Klägerin habe am 15o September 1944 sich freiwillig zur Räumung bereit erklärt. doch ist nach allgemeiner Auffassung eine Vertragsaufhebung durch beiderseitiges Einverständnis zulässige Die Revision rügt jedoch zutreffend 5 daß das Berufungsgericht bei sreiner Auslegung unter Verstoß gegen § 286 ZPO den Streitstoff nicht erschöpfend gewürdigt habe» Nach dem Entwurf eines Pachtvertrages aus dem September 1942, der offenbar die wirklichen Verhältnisse darstellt, ergibt sich, daß im Erdgeschoß des Gebäudes sich Schankräumc befanden und diese Räume zugleich für den Tennisspielbotrieb der Klägerin mitbenutzt wurden. Ec liegt auch auf der Hand, daß die gewerbsmäßige Nutzung von 18 Tennisplätzen nicht ohne ein dazugehöriges Gebäude möglich ist. August 1944 darauf hingcwieccn, daß die Klägerin ihre Existenz einbüße Kriegsende* cine neue Existenz aufzubauen» Nachdem auf den Tennisplätzen Baracken errichtet worden waren, wurden die Wirtschaftsräume im Erdgeschoß des Hauses durch Verfügung vom 8.. September 1944 in .Anspruch genommene Wenn die Klägerin sich schließlich mit einer Räumung aller drei Grundstücke einverstanden erklärte, so ist das, wie angenommen werden kann, in der Erkenntnis geschehen, daß während des Krieges ein Tennisspielbetrieb nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte, Das Berufungsgericht glaubt auf Grund des Schreibens der Anwälte der Klägerin nicht für erwiesen ansehen zu können, daß die Klägerin ihr Unternehmen, das die Vermietung von Tennisplätzen zu dem Gegenstand gehabt hatte, auf Grund der Kündigung entschädigungslos habe auf-?1 Es setzt daher mit Recht Zweifel in die Behauptung der Beklagten, die Mietverträge über die Tennisplätze seien einverständlich aufgehoben wordene Dann aber liegt die Erwägung nicht fern, daß die Klägerin sich mit einer Aufhebung des Pachtvertrages über Garten und Haus, auch nur unter der stillschweigenden Bedingung einverstanden erklärt hat, ihr werde eine Entschädigung für die Aufgabe ihres Unternehmens, das ja auch im Erdgeschoß des Hauses mitbotricben wurde, gewährt werden. Bei der erneuten Verhandlung und Entscheidung wird das Berufungsgericht gegebenenfalls auch darüber befinden müssen, ob die Beklagte die Hiet- und Pachtverträge nicht wenigstens auf Grund des Geschäfteraummietengesetzes gekündigt hat. März 1957 zu erblicken sein, in dem die Beklagte erklärt, sie sei gezwungen, die am 23o August 1956 erteilte Bestätigung über das Bestehen eines Mietvertrages zu widerrufen, weil aus den aufgefundenen Unterlagen ersichtlich sei, daß die Mietverhältnisce nach ordnungsmäßiger Kündigung abgelaufen seien.