BGH · VIII ZR 85/82 vom 17.03.1982
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
1.der Kommanditgesellschaft in Firma Bfllp Sei vertreten durch ihre persönlich haftenden Gesellschafter Alois Sch^HH dun., Dipl.-Kaufmann Peter Sch( Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Braxmaier und die Richter Hoffmann, Dr. Skibbe, Treier und Dr. Brunotte am 17. Der Antrag der Beklagten auf Einstellung der Zwangsvollstreckung aus dem Urteil des 11. Dem Antrag kann schon deshalb nicht stattgegeben werden, weil die Beklagten in der Berufungsinstanz keinen Antrag nach §712 ZPO gestellt hatten, wie sich aus dem angeführten Urteil ergibt und wie der Prozeßbevollmächtigte der Beklagten auf Rückfrage bestätigte. Einem Vollstreckungsschutzantrag gemäß § 719 Abs. 2 ZPO ist nämlich in der Regel der Erfolg zu versagen, wenn der Vollstreckungsschuldner versäumte, in der Berufungsinstanz die ihm aus einer möglichen Vollstreckung drohenden Nachteile mittels eines Vollstreckungsschutzantrags nach § 712 ZPO geltend zu machen (BGH, Beschl. Daß die Beklagten bis zu dem Schluß der mündlichen Verhandlung des Berufungsgerichts am 29. Januar 1982 die jetzt vorgetragenen, bei einer Vollstreckung angeblich drohenden Nachteile noch nicht hätten erkennen oder hätten geltend machen können, ist nicht behauptet und nach Sachlage auch nicht anzunehmen.