BGH · VIII ZR 35/61 vom 30.05.1961
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Bei einem Urteil auf Unterlassung schutzbedürfnis für eine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung im Revisionsverfahren, wenn der Schuldner, dem nachgelassen ist, die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung anzuwenden, die ihm wirtschaftlich mögliche Sicherheit nicht leistet und das Urteil keinen Ausspruch enthält, daß der Gläubiger der Abwendung der Vollstreckung durch Sicherheitsleistung begegnen darf.BGH, Besohl, v. - Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt wird der Antrag des Beklagten, die Zwangsvollstreckung aus dem Urteil des 1. Der Beklagte hat nicht hinreichend glaubhaft gemacht, daß er ohne Gefährdung seiner Existenz und des Unterhalts seiner Pamilie nicht in der Lage sei, den nach dem Berufungsurteil zur Abwendung der Zwangsvollstreckung erforderlichen Betrag der Sicherheitsleistung aufzubringen. Ist dem Beklagten aber möglich, durch Sicherheitsleistung die Durchführung der Zwangsvollstreckung zu hindern, besteht kein Rechtsschutzbedürfnis für eine einstweilige Einstellung. Soweit sie davon ausgehen, der Gläubiger könne einer Sicherheitsleistung des Schuldners dadurch begegnen, daß er seinerseits vor der Vollstreckung Sicherheit leiste, eine solche Sicherheitsleistung biete dem Schuldner aber nach § 717 Abs.3 S.2 ZPO